Hospiz und Ungeduld
Die Zeit im Hospiz geht so schnell vorbei, obwohl es von der Arbeit her sehr übersichtlich ist. Gut, dass es die Gespräche mit Heike und den Kollegen und Kolleginnen gibt, die mir sehr guttun. So kann ich ein wenig auftanken für die Zeit, der Stille und des Rückzugs. Vergessen habe ich noch nichts, was sich bis April, wenn ich wieder einspringen werde, vielleicht verändert hat. Heute Nachmittag etwas Stress gehabt. Musste noch einige Dinge besorgen, was vorbereiten und in meiner Wohnung schaute es wüst aus. Überall lag Zeug herum, der Einkauf in der Küche, die Hlrbpcher, die Heike mir mitgebracht hat, dann musste ich noch ein Paket abholen, ein Päckchen packen. Die beste Methode ist, mir Ruhe zu verordnen, denn wenn ich hektisch werde, klappt gar nichts mehr. Wenn mir die ersten Dinge runterfallen, dann weiß ich jetzt muss was passieren und ich sage mir, mache langsam und ruhig. Komischerweise gelingt mir das recht gut. Was mir weniger gut gelingt, ist meine Ungeduld in Griff zu bekommen. Obwohl ich Zeit habe nervt es mich, wenn Leute zum Beispiel langsam an der Kasse sind, oder gemütlich einpacken, oder, oder, oder. Bei mir muss alles zackig gehen und das erwarte ich auch von Anderen. Es gibt noch viel zu lernen, wobei ich skeptisch bin, ob ich das hinbekomme.
Alle Ungeduld, die dich plagt und auf die Probe stellt, machst du wett mit der Geduld deinen Enkeln gegenüber. In der Waagschale vor dem großen Richterstuhl wird Letzteres eines Tages den Ausschlag geben.
Was mag wohl ein Hrlbpcher sein, den Heike dir mitgebracht hat? Ja, die langsamen Menschen an der Kasse find ich auch immer herausfordernd für die Geduld.
Das sind Hörbücher😊 habe den Text nicht mehr durchgelesen
ich bin auch schrecklich ungeduldig, an der Kasse ist es besonders schlimm, am ungeduldigsten bin ich, wenn mir etwas nicht gelingt.