Frankfurt mit Leibschneiden, viele Museumsbesuche, Baden im Kanal

Mal wieder schreibe ich meinen Blog-Beitrag aus dem ICE heraus, der Hubert und mich von Frankfurt nach München bringt. Es ist inzwischen Tradition, einmal im Jahr Huberts Geburtsstadt und seine dort lebenden Verwandten, insbesondere eine 87 Jahre alte Tante zu besuchen, in Kombination mit dem Frankfurter Museumsuferfest (für 7 Euro freier Eintritt in alle Museen und Party entlang des Mainufers). Gestern, Samstag, mussten wir ganz früh in München aufbrechen und kamen bereits um 11 bei krasser Hitze in Frankfurt an. Hotel bezogen und dann schon zum ersten von insgesamt 3 Museumsbesuchen (historisches Museum). Eine sehr interessante Ausstellung zu Frankurter Fotografinnen angeschaut. Um 15 Uhr bei Tante Helga zum Kaffeetrinken aufgelaufen, Zwetschgenkuchen gegessen. Es kamen noch Huberts Cousin mit Frau dazu. Kurz nach dem Kaffeetrinken ging es dann schon in eine Gastwirtschaft, wo ich Backfisch mit der obligatorischen Frankfurter Grünen Soße gegessen und Apfelwein getrunken habe. Entweder war es zu viel oder ich habs nicht vertragen, jedenfalls litt ich den Rest des Abend unter extremem Völlegefühl und Leibschneiden und hätte mich am Liebsten hingelegt, was natürlich nicht ging. Gemeinsam fuhren wir noch in die Innenstadt auf das Uferfest, wo wir auf weitere Verwandte trafen und bei lauter Livemusik noch etwas tranken. Mein Unwohlsein wurde leicht besser, nachdem es zu regnen anfing und die Hitze etwas nachließ. Zum Glück heute abgekühlt und bei angenehmen Temperaturen zwei weitere Ausstellungen angeschaut im Städel und Museum Moderne Kunst und bei sehr entspannter Atmosphäre die Stadt genossen. Frankfurt ist eine sehr lebendige Stadt, nächstes Jahr kommen wir wieder, dann sollte ich die grüne Soße vielleicht mal weglassen. Wenn ich die Woche jetzt weiter rückwärts betrachte, dann gehts mit Freitag weiter. Da fiel krankheitsbedingt unsere Peergruppe bei Ariane aus. Das war sehr enttäuschend, denn ich hatte mich richtig nach dieser Runde gesehnt. Statt dessen Besuch im Naturbad Maria Einsiedel. Dort im eiskalten Kanal, ähnlich dem Eisbach, geschwommen, was mich sehr viel Überwindung gekostet, aber auch glücklich hinterlassen hat. Donnertag  nach der Arbeit Fitnessstudio und zu Hause mit Hubert den Abend auf der Terrasse verbracht. Mittwoch Termin Sparkasse, Schwimmen im Südbad und Besuch von Barbara. Dienstag hatte ich noch frei und war in der Hypokunsthalle bei Rolf und Victor und einen neuen Rucksack für mich erstanden. Montag haben wir vorzeitig unsere Zelte am Schliersee abgebrochen, da das Wetter richtig greislich wurde. Dann macht der Aufenthalt auch in den Bergen und der Natur nur begrenzt Spaß. Ich kann mich kaum an den Anfang der Woche erinnern. Inzwischen ist unser ICE in Würzburg. Es heißt, dass der Zug wegen Unwetterschäden jetzt einen Umweg fahren muss. Wird also noch dauern, bis wir daheim sind.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    In der Überschrift glaubte ich, „Leibschneiden“ sei eine Frankfurter Spezialität! Oh nein, die Völlerei war’s! Wie soll dein klitzkleiner Magen auch alles auf einmal vertragen! Die gute Soße kennen wir von deinem Geburtstag!.- Hier von gestern auf heute Temperatursturz. Und: du konntest also noch was Schönes aus unseren Freitag machen! Und: Viele Tanten heißen Helga. (Michaels auch. Oder ist es eine Cousine?) Schöne Gewohnheit – 1 x jährlich.

  2. Renate sagt:

    Apfelwein und grüne Soße vertragen sich anscheinend nicht. Ich bekomme schon Bauchweh alleine vom lesen, Frankfurt kenne ich nicht, ist jedoch einen Besuch wert, wie du schreibst.

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