Schwarz-weißer Blick nach draußen, krächsender Hubert, Hoffnung auf Besserung, Advent ohne Stress genießen

Ich schaue auf den Schliersee. Die Bäume, Hausdächer und Wiesen sind schneebedeckt und da es gleichzeitig trüb und neblig ist, entsteht der Eindruck eines Schwarz-Weiß-Bildes. Im Haus ist es kuschelig warm, weil der Kachelofen schon seit mittags seine Wärme verströmt. Heute sind wir sehr faul. Aufgrund der Kälte und Abwesenheit von Sonne gibt es keine Veranlassung, vor die Tür zu gehen. Hubert ist erkältet und hat seit gestern keine Stimme mehr, bzw krächst es, wenn er spricht. Deshalb haben wir den Besuch von Sören, der für gestern Abend in München geplant war, abgesagt und sind schon seit gestern am Schliersee. Es war mein Wunsch, Sören mal zu uns einzuladen, weil ich sonst immer nur bei ihm alleine bin und ich Hubert aus dieser Beziehung nicht ganz ausklammern will. Er findet es eh etwas befremdlich, dass ich regelmäßig Mittwochs mit Sören koche und danach jedesmal freudig davon berichte. Jetzt müssen wir Sörens Besuch bei uns nochmal verschieben. Am Montag war unsere Weihnachtsfeier vom Kinderzentrum, welche in einem Saal im Waldheim gefeiert wurde. Unser Chor hat 4 Lieder gesungen, wofür es doll Applaus gab, es gab ausgesprochen feines Essen und die Stimmung war sehr fröhlich. Dadurch, dass ich meine Arbeitssituation nun gegenüber mehreren Personen und im Team angesprochen habe, bekomme ich viel Resonanz und es gibt ein paar Ideen, was geändert werden kann, damit es mir wieder besser geht. Da am Donnerstag zudem meine über Wochen erkrankte Lieblings-und Tür-an-Tür-Kollegin wieder da war, besserte sich die Arbeitsatmosphäre merklich und ich hab Hoffnung, dass ich wieder mehr Freude an der Arbeit haben werde. Ansonsten habe ich mich diese Woche ein bisschen mit Weihnachten beschäftigt und erste Karten geschrieben und ein paar Kleinigkeiten verpackt. Dass wir dieses Jahr keinen Baum kaufen müssen und auf die vielen Geschenke für die Kinder bewusst verzichten wollen, habe ich keinen Weihnachtsvorbereitungsstress und kann mich an der Adventszeit, den Lichtern und der Musik erfreuen. Morgen schreiben wir bei Beate, dann ist richtig Advent.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Es ist verzwickt, dass ihr ausgerechnet die Einladung von Sören verschieben müsst! Wenn Hubert krächzt, kann er morgen sicher nicht tanzen, denke ich. Ideal! Ausfälle fördern Geruhsamkeit und Beschaulichkeit. Deine Aussprache hat Wunder gewirkt – es ist zauberhaft, welchen Segen ein gesprochenes Wort entfalten kann. – Und ja. Schreiben lädt und läutet den Advent ein.

  2. Beate sagt:

    ich sehe dem morgigen Tag auch mit Freude entgegen! Advent- unsere Würdigung dieser besonderen Zeit, die schon mal den Alltag in den Hintergrund schieben könnte, was oft sogganz nd gar nicht gelingt! ich wünsche Dir, dass mit Deiner Aussprache neue Weichen in Deiner Arbeit gestellt werden können! Und: Gute Besserung für Hubert! Schweigen um der Gesundung willen liegt nicht jedem….

  3. Renate sagt:

    Nicht nur Hubert krächzt, auch Linda und die Kioskbetreiberin bei mir. Scheint gerade umzugehen. Das Ansprechen alleine bewirkt schon eine Veränderung. Ja, heute ist richtig Advent bei Beate.

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