Saarburg und Düsseldorf

Es liegen ein paar Wochen non stop arbeiten an: Saarburg/Ratingen/ Forchheim. Die Anreise nach Saarburg Anfang dieser Woche war mühsam: Ein Baum auf der Schiene hinter Mannheim, nichts ging weiter. Ungefähr 400Leute warteten auf Schienenersatzverkehr. Langes Warten, dann eine Stunde Stehen im Bus, noch mal ein anderer Zug.Der Hotelbesitzer holte mich aber vom Bahnhof ab und ich hatte gute Tage in Saarburg mit täglichem Abendessen in dieser Auberge, in der wir schon im letzten Jahr so gut gegessen hatten.Die Betreiber, ein uraltes Ehepaar, er offensichtlich mit morbus bechterew geplagt, kochen in dieser Kneipe hervorragend und natürlich sitzt man allein da, denn das Ambiente ist karg und es ist etwas kalt… wir erfuhren, dass die beiden bis zum Ende ihrer Tage arbeiten werden, denn ein Teil ihres Hauses ist beim Bau eines Nebengebäudes eingestürzt, sie haben wohl geklagt, den Prozess verloren und sind jetzt mit Schulden belastet (so erzählte es der Hotelbesitzer)
Dann der Freitag und Samstag in Düsseldorf bei Suzanne und Helmut. Es ist immer so schön bei ihnen, so gemütlich. Freitag Abend waren wir im Schauspielhaus mit wieder einem fulminanten Stück, „Der Schaum der Tage“ nach Boris Vian. Das Surreale, der Wortwitz großartig dargeboten und mit Trompeteneinlagen untermalt. Wir hatten danach viel zu reden, über unsere abendfüllenden Gespräche damals in der Berliner Zeit, in der Sartre und Beauvoir unsere Götter waren. Heute geht es nach Ratingen weiter.

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