20-03-30-Coronatagebuch
Im Traum waren wir Viele. Hospizszenerie, teils live, teils auf Foto. Da hat Abstand keine Rolle gespielt. Wie konnte ich nur forcieren, dass ich wieder antreten will? Kläglicher Neuschnee unter undurchdringlich grauem Himmel und keine Ahnung, was ich heute tun werde und wie es sein wird, dort herum zu wursteln. Wie bewege ich mich überhaupt hin? Öffentlich tabu. Gregor stellt neue Tassen vor, an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Ich merke, ich bin raus. Will was sagen, keiner hört zu. Gestern alle Vorhaben wenigstens rudimentär geschafft. Die werden jetzt wieder Jahre ruhen. Was wird in der nächsten Zeit eine Rolle spielen? Ist es überhaupt angemessen, von Jahren zu sprechen? Eine Nachricht hat alles real werden lassen.
Neuschnee auf dem Dach – Coronapause vorbei. – Pfui. Was für ein Tag.
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