20-04-08-CoTa-Bu-Corona im Traum und in Supervision

Ausgiebigen Traum notiert von Istanbul, Nebel und Bedrohung, alles mit Härings. Corona im Traum: Es war oder wurde Ostern, die Kirche war offen, man sollte vereinzelt reingehen und auf Abstand achten. So stand es gestern im Osterbrief der Pfarrei. Ich saß drin, erst nur eine Frau, dann wurde es voll und ich wurde dich an dicht eingequetscht. Hinterher kaum durch die Tür gepasst, Schlemmer ging gleichzeitig mit zwei Jungs und ich musste mich seitwärts durchzwängen (wie früher Sabrina durch die Zugtür). – Mein (nicht nur mein!) Defizit an Gemeinschaft wurde gestern durch eine Supervision abgemildert (bei verriegelter Außentür; nicht im Garten (Vorsicht Passanten!), nicht oben (Boden wird geschliffen), nicht im unterem Wohnzimmer (zu klein für so viele, 10 oder 11) also im Foyer bei 1,5m Abstand, zurückversetzt Richtung Grundstein, um vom Eingang aus nicht gleich sichtbar zu sein. Nach Jahren war ich dabei, um mein Ausgeschlossensein nicht noch selbstmitleidig in meinem Kämmerlein zu zelebrieren. War sehr wichtig. Ich habe regelrecht Hemmungen, das hier so „öffentlich“ zu schreiben. War es doch höchst offiziell verboten.

Jetzt erst Blick hinaus – noch bin ich in Istanbul – die gleiche Szene:

Der Himmel noch immer blau – Tauben balzen auf dem Dach.

(5-7-5–7-7. Tanka)

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