20-04-10-CoTaBu-Karfreitag, Wal und Herpes
Dank Renate habe ich gestern auf Anhieb einen jungen Arzt gefunden, dem ich mein Hinterteil vorführen durfte. Maskiert und ohne Handschlag, klar. Die Sache hatte sich zu einem ansehnlichen Herpes ausgewachsen, wie ich jetzt weiß: cremen und mögichst abdecken. Wie decke ich an dieser Stelle ab, ohne richtig hinschauen und hinkommen zu können? Hoffentlich vergeht das bald wieder. – In der Arbeit macht sich bei mir Untätigkeit breit, es ist ja nichts wie sonst, außer abstruseste Anfragen aus Not, weil eben nichts geht ringsum. Froh, jetzt ein paar Tage frei zu haben. Die Taube sitzt. Heute kein einziges Wattebäuschchen am unglaublich blauen Himmel. – Traumschwer noch vom Schwimmen im Ozean, einzige erinnerliche Mitschwimmerin Anna Alic, die ich gestern abend zufällig getroffen habe, ein Hai oder Wal kam sehr nahe mit großem Maul. Ingo mit Baby auf einer Treppe getroffen, der nicht grüßte und den ich deshalb verfolgt und zur Rede gestellt habe. Er sagte, er hasse was ich jetzt verkörpere, im Traum war meine Trauer um Simon gemeint. Da tat ich, was ich selten tue: ich gab mich geschlagen.
Tauben auf dem Dach – noch seh ich Wal und Wasser – zwischen Traum und Tag.
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