20-04-20-CoTaBu-Sonntägliches Delir hängt nach-Hölderlin hält dagegen

Unzusammenhängendes Zeug geträumt, eine Seite ins Buch gestöpselt, Schreiben darf nie unterlassen werden. Bedeckt. Trocken geblieben. Gestern außer ausgiebigem Telefonat (!) nichts „Nenneswertes“ erlebt, vorwiegend herumgelegen und Olga gelesen, einmal zum Grab, einmal mit Michael eine Hälfte des wunderbaren Hörspiels nochmal gehört, abends noch andere Beiträge über Hölderlin gesucht: nichts kam an „Sprache mein Stern“ heran. Ein geplauderter Spaziergang durch seine Wirkungstätten, ein Interview mit zwei Psychiatern über „das Klischee vom Umnachteten“, dann ein wirres Hörspiel mit verheißungsvollem Titel „Die Sprache, sie schreitet so tönend“. Ich sollte vielleicht „meinen“ Hölderlin aus Lollos Hinterlassenschaft einmal selber in die Hand nehmen. Sie hatte bei Mamis Trauerfeier bei Aetas 2008  das Wort erhoben und Hölderlin rezitiert. Der ist für mich sperrig zu lesen. Gestern noch in eine Bruno Ganz Version aus der 80ern reingehört. An der Art der Reziation hat sich heute viel geändert, sehr zu Gunsten wie ich finde. Der schwerfällige Pathos ist raus. – Keine Lust heute. Aber weiter rumliegen? Heute macht hoffentlich Breitmoser wieder auf. Ich freu mich schon.

Noch bedrückt vom Traum – unfroher Start in den Tag – Bewegung bessert.

 

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Eine Antwort

  1. Beate sagt:

    …also, jetzt habe ich einen Kommentar geschrieben, konnte ihn aber nicht abschicken (Server überlastet) ich schreibe noch einmal, seht mir evtl. Doppelung nach!
    …Höderlin war in meinen Studienjahren ein Schwerpunkt, nicht zuletzt, weil ich seine Sprache so mochte! Ich freue mich darauf, Heike, dass wir bald in Deinem Zimmer sitzen und uns vorlesen! Gerne Hölderlin. Eine sehr schöne Aussicht!

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