20-04-23-CoTaBu-Kleiner Simon und große Wut
Goldene Schönheit da draußen. Woher nimmt die Natur all das Grün? – Drei Träume. In einem spielt Simon am Wasserrand und fällt leicht nach vorn in die Steine. Von hinten spüre ich mehr als ich sehe: er weint. Ich nehme ihn in den Arm, sein Gesicht bei mir „am Herzen“, ich halte ihn lang, ganz still, lautlos. – Der Tag gestern besser, wir wussten nicht genau, warum. Mehr sinnvolle Telefonate. Mehr Kommunikation bzw. Information durch die anderen, deren Sprachrohr sonst Gregor ist, der gestern wegen Abstrich weg war. Eine beinahe richtige Übergabe durch Katharina. Dann konnte geklärt werden, dass bestimmte Beschlüsse von den anderen zeitnah mitgeteilt werden müssen, weil sie Einfluss auf meine Gespräche wegen Neuaufnahmen haben. Austausch mit Walser-Liegl. Mail von Dr. Schlemmer, aus der hervorgeht, dass dort kein Mensch informiert ist, warum ich nicht in die Besprechungen komme, die mittwochs wie eh und je stattfinden. Muss ich jetzt Gregor die Augen auskratzen? Ist es nicht die Palli, auf die er schiebt, dass ich dort am besten gar nicht hingehe? – Ich fange außerdem an, über eine Petition nachzudenken. Christine, mit der ich nie einig bin, würde mitmachen. Ich möchte dem Skandal die Stirn bieten, dass man „unsere schützenswerten Schwächsten“ zwangsbeschützt, teils einsperrt, ohne dass sie selber gefragt werden. Gestern Anruf Frau Dr Haupt: Sohn einer verstorbenen Mutter durfte nicht mehr zu ihr; sie fragte nach entsprechendem Gesetzestext. Anruf im Ministerium durchgeklingelt bzw. aus Leitung geflogen. M.E. hat man die Zeit zwischen Tod und Bestattung VERGESSEN. – Mit literweise Trinken, Cranberry, nochwas und Cystinol versuche ich mein Glück mit der Blase und lasse die Antibiotika vorerst beiseite. Es ist schon besser.
Vor mir ein Tag. Gold – die Luft. Wie meine Rüstung – aus Wut und Ärger.
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