Regression und gekippte Stimmung

Heute habe ich das erste mal seit ca 5 Wochen wieder ein Kind in meinem Büro gehabt. Ich mit doppeltem Schutz, einerseits eine Gesichtsmaske und zudem eine Art Visier aus Plexiglas. Da es um eine Autismus–Diagnostik ging, ist es ausgesprochen fraglich, ob die Ergebnisse valide sind. Standardbedingungen konnten jedenfalls nicht eingehalten werden. Ich stehe mit den Masken ziemlich auf Kriegsfuß. Wahrscheinlich ist es auch deshalb, weil ich den Nutzen anzweifle. Im Geschäft ist es in Ordnung, da kann man den Abstand nicht gut einhalten, aber dass jetzt alle im Kinderzentrum ständig mit Maske herumlaufen müssen, und wir nur noch alleine in unseren Zimmern die Maske absetzen dürfen, find ich schwachsinnig. Bei mir kippt etwas die Stimmung. Endlich Regen, aber gleich hab ich nicht mehr so gute Laune und bin genervt, wenn ich beim Radeln nass werde. Ich habe mir vorgenommen, dass ich weiterhin unter der Woche keinen Alkohol trinken will, heute hätte ich dennoch Lust was zu trinken. Heute ist mir nach Regression und mich gehen lassen: Wo ist die Schokolade 🙂 Seitdem Renate immer von ihrer 5-Stunden Regel schreibt, achte ich auch mehr als früher darauf. An den meisten Tagen finde ich es nicht schwer. Aber dann kommt manchmal ein Fresstag, und ich könnte die ganze Zeit essen. Heute ist so ein Tag.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Oh, wie nachvollziehbar! Und ja, wie soll das mit solch einem Kind funktionieren?

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