20-04-30-Was negative und positive Gedanken und Gefühle machen

Frisch draußen, aber kaum Wolken. Hoffentlich regnet es noch ein wenig. Mich hat maßlos runtergezogen, dass auch wochenlanger Regen längst nicht genug sei. Ich hab das Gregor erzählt. Er setzte obendrauf, irgendwer habe gesagt, selbst wenn es mit den Emissionen so weiterginge wie zu Coronazeit, genüge das nicht für die Erreichung der Klimaziele. Sowas ist doch Scheiße. Sich bei ALLEM zu sagen, bringt sowieso nüscht. Dann können wir gleich einpacken. – Gestern zweiter Tag Wiedervereinigung (ich selber war zwei Monate von den anderen getrennt!), zweite Übergabe, ohne Kuchen aber mit Freude. Ich hätte noch Berührungsscheu mit PatientInnen – so ist das auch nach Urlauben oder sonstiger Abstinenz immer wieder – muss aber wiederholt zu „Julia“, dieser 80-jährigen Schönheit, ephebisch, zart, sehr spirituell – sehe innerlich die junge Frau vor mir, die Mann und drei Kinder auf einen Schlag verlieren musste. Sie hat so ein Kuddelmuddel in ihren Verfügungen, so funktuioniert das nicht. Gestern sind wir am Ende bei einem Gebet herausgekommen. Sie hört nicht einwandfrei. In Absprache mit den anderen ziehe ich bei ihr und mit Abstand die Maske runter, dass sie meinen Mund sehen kann. Manche sind darin m.E. fast ZU locker. Das finde ich bedenklich, weil wir ja auch modellhaft handeln sollten, um von Angehörigen erstgenommen zu werden. Gregor lässt jetzt mit Besuch großzügig verfahren. Wenn wir aber nur durchwinken und alles durchgehen lassen, ist zu befürchten, dass sich das rächt und der Schuss nach hinten losgeht. – Stimmung insgesamt prima jetzt.

Für Regen beten – Futtertränke der Natur – der lieben Bäume!

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