Distanz und Müdigkeit
6.15 Uhr, der Wecker klingelt. Ich komme schwer aus dem Bett. Schlecht geschlafen, seit Wochen schon im Ruhestandmodus, das heißt schlafen bis ich von selbst aufwache. Im Hospiz ein Gefühl von gar nicht weg gewesen und innerer Distanz. Schön die Kolleginnen, Heike und Herrn Linnemann wieder zu sehen. Die Arbeit routiniert gemacht. Wenig zu tun. Maske auf, Maske ab. Kuchen von Heike lag mir nicht schwer im Magen, war extrem lecker. Zu Hause die letzte Wärme auf dem Balkon genossen. Dann Gewitter und Starkregen und ich auf die Couch. Vom eigenen schnarchen aufgewacht, soweit ist es schon. Vorher so dampfig und jetzt so kühl, mein Kopf reagiert darauf. Gehe früh ins Bett, denn morgen muss ich wieder aufstehen.
Haha! Ich bin grad vom eigenen Schnarchen vor der Glotze aufgewacht!