Kein Zugang

Hochmotiviert bin ich heute Morgen aus dem Bett gesprungen: heute wollte ich es angehen! Alles „runterschreiben“, was ich gesammelt hatte, was meine Gedanken immer wieder bewegt hatte in den letzten Tagen und Wochen. Schon um sieben Uhr sass ich an meinem PC, mit einer Tasse Tee, wild entschlossen, meine Schreibhemmungen zu überwinden…. und: Ich hatte keinen Zugriff auf meine Dateien. Das Behördennetz war jetzt schon überlastet. Also räumte ich schon mal die Spülmaschine aus. Ein weiterer Versuch, mich zu verbinden scheiterte schon wieder. Vielleicht sollte ich mal was frühstücken? Ich hatte zwar noch keinen Hunger (schließlich hatte ich am Abend zuvor noch als Betthupferl ein köstliches Stück Kuchen, von Heike gebacken, verdrückt), aber morgens sollte man den Tag wohl besser mit einer kleinen Mahlzeit beginnen. Oder? Ein dritter Versuch mich zu verbinden scheiterte. Diesmal lag es wohl an meinem schwachen WLAN. Also Wäsche waschen. Ich sortiere drei Häufchen und war sehr zufrieden mit der Vorstellung, dass heute Abend alle Wäsche sortiert und gebügelt im Schrank liegen würde. Inzwischen näherte sich die Mittagsstunde. Ich setzte mich also aufs Rad und fuhr zum Metzger, Schnitzel für Alina und Brotbelag für mich zu holen, An jedem anderen Tag stemple ich gewissenhaft für die Mittagszeit ein- und aus, aber heute klappte ja der Zugang nicht. Zurückgekehrt rief ich unseren Direktor an und bat ihn, morgen ins Büro kommen zu dürfen. Es geht so nicht weiter…um 14.00h startete ich halbherzig einen letzten Versuch, ins Behördennetz zu kommen. Bingo! Ich hatte Zugriff auf meine Dateien, auf meine Mails. Ein wenig habe ich dann doch noch gearbeitet. Sweet Homeoffice!

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Das gibt`s doch nicht!!

  2. Schuldt Renate sagt:

    Der gute Wille gilt für’s Werk, mit Schnitzel und gebügelte Wäsche

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