20-05-22-CoTaBu- Schallendes Froschkonzert – ein Mensch dahin

Heute wollte auch ich Frösche quaken hören. Wir sind früh gestartet, sodass Michael im Anschluss nochmal dasgleiche in Grün mit seiner Mutter machen konnte. Zusammen ist noch tabu. Nymphi, Eingang Dall´Armistraße. Wie das keckert und quakt, klingt wie Riesenenten. An der Pagodenburg wurden kleine Plässhühnchen mit rostroten Köpfen spazierengeschwommen. Eine Schwänin hatte sich auf ihrem Nest mütterlich ausgebreitet. Ich habe die Grille gehört. Alles frisch und grün und das Morgenlicht fiel geheimnisvoll durch die Bäume. Menschen haben freundlich gegrüßt. Teilweise barfuß gegangen. Murmelnde Bächlein, Teich, See! – Eine Karte an Andrea (die mit dem Rasenmäher und aus meinem Sprengel) geschrieben und eingeworfen. Ihr Mann nur zwei Tage bei uns! Auch wenn ich ihn kaum kenne ist es ein Mensch, dessen Wege die meinen seit 1991 gekreuzt haben, das bewegt. – Eben noch auf eine Einladung zum regelmäßigen Schreibcafé in Berlin reagiert. Diesmal per Zoom, das ist meine Chance! Was soll schon schiefgehen? Seit Jahren lese ich die anregenden Einladungen aus der Ferne. – Komme gerade vom Grab, viel ausgerissen; neue  Blümelein gepflanzt, gelb (?), rosa (Nelken), weiß (Margeriten) und noch ein paar fette, leuchtende Begonien. Morgen inspiziere ich den Schneckenstand und mache dementsprechend weiter. Gräser sind leider noch nicht zu kriegen. – Auf dem Heimweg martialisches Spektakel: Eine Ente wurde mitten auf der Straße von ihrem Bräutigam begattet.

Weit schallt es und quakt – übern ganzen Teich. Doch seh`n – lässt sich der Frosch nicht.

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Eine Antwort

  1. Beate sagt:

    Wunderbar, was Du beschreibst: Wie es in der Natur zugeht! Alles erwacht und macht Laut. Frühling, später.

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