Social distancing und Haustiere
Jetzt hab ich grad schnell in den Blog geschaut und gesehen , dass mein Beitrag von gestern noch als Entwurf da stand. Hab ihn jetzt erst veröffentlicht. Heute hatte ich das erste mal Supervision am Vormittag mit großem Abstand und ohne Maske. Es war richtig gut, sich mal wieder gründlich in der Arbeit auszutauschen. Ich bin etwas positiver bzgl Arbeit gestimmt. Eine Kollegin berichtete so schmerzlich von dem Mangel an Berührung, den sie jetzt erfährt. Sie lebt alleine und wurde seit Monaten nicht mehr in den Arm genommen. Das hab ich mir nicht so klar gemacht, das geht ja jetzt vielen Singles ohne Kindern so. Die Supervisorin meinte, sie selber hat dafür einen Hund und das würde doch einiges kompensieren, wenn man den Hund knuddelt. Auch ein Aspekt. Für die Haustiere war die Pandemie wie dauernd Weihnachten, die wurden sehr geliebt in dieser Zeit.
Wie dauernd Weihnachten! Das mit den Berührungen, wem sagst du das!!! Ist ja herrlich und ja klar, stimmt, du lebst anders. 3:1.
Bei mir ist kein Weihnachten, selbst wenn ich Tochter, Enkel, Mutter, Schwester oder Freundinnen sehe, heißt es Abstand halten.