Ines-Zeit
Ich liege auf dem Sofa in Schliersee und hab heute wirklich mal viel Zeit. Heute morgen habe ich deutlich gespürt, dass ich eine Ines-Zeit brauche. Jetzt wohne ich seit über zwei Monaten mit Hubert zusammen und wir sind dauernd im Gespräch vom morgendlichen Aufwachen bis zum Einschlafen am Abend. Ich genieße es sehr, empfinde ein großes Glück darüber, dass wir alles aussprechen können von banaler Alltagsplanung bis zu tiefsinnigen Gedanken. Wenn ich mit dem Fahrrad in die Arbeit radle, geht der Dialog oft innerlich noch weiter. Aber heute früh wurde es mir zu viel. Jetzt also Ines-Zeit. Was mache ich? Rumliegen, schreiben, Zeitung lesen. Dann noch über Whatsapp die Freunde informieren, dass die Party am 27.6. ausfällt. Statt dessen mit Einzelnen Treffen ausmachen. Alle meine kleinen Gruppen sollen mal zu mir kommen, ihr übrigens auch. Die Party wird auf unbestimmte Zeit verschoben.
Vielleicht hast Du viel davon, wenn Du statt der großen Einladung viele kleine Treffen erleben wirst! Ich freue mich darauf! Wie schön, dass Ihr euch so nah seid- Hubert und Du!
Wer war das, wer sagt, wie wichtig es sei, mit sich selber verabredet zu sein? Oder ist es die Achtsamkeitsmeditation? Platt gesagt „sich selber best friend sein“? Auch wenn ich nicht zusammenlese, kann ich doch nachempfinden, wie es ist: Ein Gegenüber für alles. Kostbar.