Regentag
Der Tag gestern gab so gar nichts her, was zu berichten sich gelohnt hätte. Ich würde so gerne ein wenig verreisen. Im Zug, im Hotel zum Frühstücksbuffet, im Lokal, in den Geschäften geht alles nur mit Maske. Hier habe ich mich einigermaßen daran gewöhnt. Heute mit Bus und Tram gefahren, leider nicht mit dem Rad. Es hat aus Kübeln gegossen. Mir geht der Regen auch langsam auf den Geist. Wie Ines schreibt wären die Pflanzen doch jetzt genug gewässert. Mit meinen Enkeln trotz Nieselregen in den Hirschgarten gegangen. Die Pfützen waren natürlich der hit. Auf den kleineren Wegen, die über die Wiesen führen, riesige Wasserstrassen. Eine Freude für die Kinder. Der Hirschgarten gehörte uns fast alleine, was schon toll war. Spielplatz musste auch noch sein. Luis schaukelt immer mit dem Gesicht weg vom Spielplatz. Wie er darauf kommt? Alle anderen Kinder machen es anders. Individualist! Ziemlich feucht und dreckig heimgegangen. Nach ewigem Warten auf die Tram zu Hause angekommen. Die Maske in kochendem Wasser eingeweicht, damit ich sie morgen wieder tragen kann. Ich habe mehrere Modelle, die zum Teil so warm sind, was die Eingeweichte eben nicht ist.
Bewundernswert, dass dich nicht vor dem Regen drückst, alles für die lieben Kleinen!