Schwitzen in der BOB

Ich sitze in der überfüllten BOB. Die Maske stört. Das Paar gegenüber von mir hat ihre Masken schon ans Kinn gezogen. Der Zug steht, wartet auf einen entgegen kommenden Zug. Der Tag war schön faul. Das Vorhaben, heute E-bikes zu leihen und eine Tour zu machen, wurde wegen Muskelkaters von der Wanderung gestern und fehlender Lust, sich anzustrengen, wieder fallen gelassen. Statt dessen nach dem Einkauf Bikini an, Sonnenmilch Faktor 30 und auf der Terrasse gesonnt, Zeitung lesen und einfach den Gedanken nachhängen. Mittags Gang zum Biergarten. Großer Salat und ein kleines Helles. Ich fahre heute schon allein nach München, weil morgen früh meine Kleingruppe zu Besuch kommt. Es wird das erste mal seit Wochen sein, dass ich nicht neben Hubert schlafe.  Unsere Beziehung hat sich durch das Zusammen leben und zusätzlich durch die Coronazeit schon sehr verändert. Wir verbringen jeden Abend zusammen, teilen Tisch und Bett, wie man so schön sagt. Jetzt werden wir immer mehr zu so einem alten Ehepaar, das gemeinsam Gewohnheiten und auch Schrulligkeiten entwickelt. Bis jetzt finde ich die Entwicklung schön. Mal schauen, wie die Nacht alleine wird.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Schade, dass Zugfahren so verleidet wird durch die Überfüllung. Nicht mal jetzt wird noch ein Anhänger mehr gestellt? Hoffentlich wird`s dir nicht zu einsam, so allein im sonst gemeinsamen Reich.

  2. Renate sagt:

    BOB am Wochenende ist der Horror und dann noch mit Maske.

    Einen schönen Abend alleine.

  3. Beate sagt:

    An diesem langen Wochenende scheint ganz München auf Achse zu sein.

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