20-06-16-CoTaBu-Erste Gruppe mit Hygieneschulung-Trauerpäpstin entlastet
Seit Monaten komme ich zum erstenmal wieder so spät von einer Gruppe, jetzt Kleingruppe. Christiane hat ihren Teil der Hygieneschulung praxisorientiert gemacht und so war es kurzweiliger als befürchtet. Meinen Teil habe ich recht abgeschlankt, denn – auch wenn ich offiziell gezwungen war – habe ich trotzdem darauf verzichtet, die Variante des Händewaschens, Desinfizierens und Maskeaufsetzens nach Caritasart obendrauf zu setzen; ebenso wie auf die Gesetzmäßigkeiten der Kontaktverfolgungen und die Tabellen, welche Maske wofür…. Es blieb noch ein schönes Stück Zeit für Austausch. Das war anregend. Eine, die heute angekänkelt war, will morgen kommen. So werden wir zwei mehr als heute sein. Sowas empfindet man heutzutage schon als Ansammlung. Ich habe die Lücken zwischen den Stühlen mit je einem zusätzlichen Stuhl aufgefüllt, sodass wir ordungsgemäß die Masken darauf ablegen und Abstand wahren konnten. Ich bin jetzt schon so geeicht, dass ich ringsum nur sehe, wie es falsch gemacht wird. Privat ist mir das wurscht, aber wenn der Abend unter diesem Zeichen steht muss es einmal korrekt gemacht werden. Eine sagte am Schluss: „Fühl dich virtuell gedrückt“. Wo ich drücken so liebe! Gott sei Dank ist es noch verboten!
Heute rief mich Christel Orth an, die „Trauerpäpstin“. Sie fühle sich seit Jahren schuldbeladen, weil sie vor zwei Jahren mir gegenüber sprachlos war, als sie vom Tod meines zweiten Sohnes gehört habe. Wir konnten zu ihrer Entlastung klären, dass es nur einer war, für sie „Gott sei Dank“.
Heute habe ich mir von Sandras Abschiedsfest Dekoartikel mitgenommen: glänzende, glitzernde Spiralen aus bunten Alustreifen. Sie sollen im Wind rascheln und sich bewegen und den Tauben meinen Balkon verleiden.
Gute Idee mit Sandras Spiralen.
Christl Orth hat sich Zeit gelassen. Ein Anruf von ihr kam doch als ich noch da war.
Der Zettel mit ihrer Tel Nr. lag ewig bei dir. Ihren Spruch damals weiß ich nicht mehr.