Enkeltag

Statt Luis alleine hatte ich heute beide Kinder. Linda hatte einen Termin und ihr Mann macht Homeoffice. Auf den Spielplatz, an dem Emilia ihr Malheur passierte. Sie kletterte trotz Gips, stellte sich in die Mitte der Wippe, ganz so als hätte sie keinen eingegipsten Arm. Ich hatte sie sehr im Blick, ließ sie aber machen. Das Wichtigste ist immer die Brotzeit. Danach gingen wir zum Enten füttern. Emilia hatte die Idee für die Mama was vom Türken zu holen. Sie führte mich hin und ging zielsicher zu den Feigen, zur Knoblauchwurst und zum Fladenbrot. So nett wie sie das Brot bestellte, das schwarze Körner haben musste und rund  sein sollte. Luis durfte Linda die Wurst überreichen, Emilia, die das anordnete,  das Brot. Es war eine gelungene Überraschung. Spielen im Haus aus Pappe, dass ein bissl eng war für uns 3. Besonders das rauskommen gestaltete sich nicht so leicht für mich. Zu Hause bei mir gleich auf den Balkon und alle Artikel aus Zeit und SZ, die ich gesammelt habe, um sie irgendwann einmal zu lesen, endlich gelesen, so dass mein Tisch nun sehr aufgeräumt aussieht.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Prächtiger Tag und wieder Nerven bewiesen am Spielplatz. Wie füttert ihr Enten?? Ich dachte, das ist seit Jahrzehnten tabu? Brotzeit ist also nicht nur bei mir wichtig, sondern auch bei euch, v.a. bei der kleinen „Chefin“. Du lässt sie so schön machen.

  2. Ines sagt:

    Emilia ist echt so eine typische große Schwester, erinnert mich an das Verhältnis von meinen beiden Kindern. Du hast die Enkel jetzt sehr oft. Die Beschäftigung mit den beiden ist ein neuer und bedeutender Lebensbereich seit dem Rentnerdasein, so scheint es mir.

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