Luxus am See

Mal wieder in Schliersee. Unglaublich viel eingekauft, der Kühlschrank platzt. Ich übe noch, nicht mehr so spartanisch zu leben. Ein voller Kühlschrank und viel Bäckereiartikel stressen mich, weil ich Angst habe, nicht alles essen zu können, bevor es vergammelt ist. Als ich alleine gelebt habe, war nur das Notwendigste in meinen Vorratsschränken.  Die Sonne scheint mir auf die Füße, ein Vogel singt und ich bin komplett ausgeschlafen. Wir haben gerade 1 1/2 Stunden Mittagsschlaf gemacht. Ich frage mich manchmal, wie lange dieses unbeschwerte Luxusleben noch anhält, wann kommt der Einbruch oder die Nachricht, die all dies wieder zerplatzen lässt. Es ist irgendwie so, als hätte ich dieses Leben nicht verdient. Deshalb jeden Tag dankbar genießen.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Im Hospiz fragen die Menschen, wie sie Unglück und Leid verdient haben. Trauernde fragen warum? Ebensowenig ist wahrscheinlich Glück begründbar. Glück kommt, Leid kommt. Glück können böse Menschen haben und gute Menschen können ins Unglück stürzen. Weißt du ja, ich wills nur mal sagen. Es hat schon eine Gute getroffen, finde ich. In meinen Augen verdienst du es, weil du nicht danach gierst. Möge dir dein Glück erhalten bleiben.

  2. Renate sagt:

    Verdient hast du es auf jeden Fall. Wobei ich nicht weiß ob verdienen das richtige Wort ist.
    Klingt so mühevoll, so angestrengt.

  3. Beate sagt:

    Schön, diese gute, ja glückliche Zeit, die für Dich angebrochen ist!

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