20-06-30-CoTaBu-Homeoffice mit ViKo – Geld oder Corona im Odenwald

Heute wegen mittäglicher Videokonferenz ganz im Homeoffice schon ab 7:00. Artikel fürs Hospizblatt verfasst, weil ein Text von Gregor und Dr. Schlemmer wegfiel als nicht öffentlichkeitstauglich. Nachdem ich mich  – wie immer – kurz mit Schreiben und lang mit Kürzen beschäftigt hatte sagt mir der Redakteur, das Blatt sei jetzt doch schon voll und mein Beitrag kommt in die nächste Ausgabe. – Den ganzen Tag gearbeitet und weiß nicht mehr was. Langsam müsste ich mal raus, warte aber auf einen Rückruf des Lungenarztes. Er hatte mir ein Attest angeboten, das ich ausschlug und jetzt doch brauche. Mein Ausstieg aus der Weiterbildung läuft auf Konflikt raus. Entweder ich mache online weiter oder ich verpflichte mich für den nächsten Kurs oder ich zahle voll ohne all das, teilt mir das Institut mit. Jetzt werde ich rebellisch. Corona halte ich für höhere Gewalt – diese Umstände können kaum vertraglich so geregelt sein. Beim Geschäftlichen lernt man die Menschen kennen. Ich finde nicht, dass die Zusendung der Schreibimpulse, Feedback und Einzelcoaching per Skype noch viel mit dem zu tun hat, was mir ein Gruppenprozess bietet, wozu ich mich ursprünglich entschieden habe. Selbstverständlich sind das Einbußen fürs Institut und Silke. Der Ton wurde binnen Kurzem rauer. Jetzt bin ich gespannt. – Dann Betriebskostenabrechnung mit Bitte um Überprüfung an die Vermieter geschickt. 613€ Nachzahlung? Kann das sein? – Endlich hat Jakob von seiner Rotterdamer Gemeinde einen Stempel beigebracht; den Betreff zu spät gesehen und so an den Steuerberater weitergeleitet: „Bescheiniung an Steuerfaschistin“. – Alle Arbeiten vermischen sich heute, selbst ich Stubenhockerin lechze nach Luft.

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4 Antworten

  1. Ines sagt:

    Geht es eigentlich um die Gebühr für ein Wochenende oder das ganze Curriculum?. Ich hoffe, du kommst aus der Nummer raus. Auf online-Ersatz hätte ich auch keine Lust und ist nicht vergleichbar. Ein Jahr später ist noch lange hin. Attest hilft vielleicht.

  2. Renate sagt:

    Da bin ich auch gespannt wie du aus der Kursnummer raus kommst. Ein Entgegenkommen wird in Coronazeiten eher selten sein, weil sie hohe Verluste haben. Attest hilft hoffentlich.

  3. Beate sagt:

    das Attest scheint doch die beste Lösung zu sein! ich bekomme von mehreren Seiten mit, dass es ganz schön rabiat zugeht mit Einrichtungen, die wegen Corona um die Existenz bangen. Bewundernswert, wie Du in einem Tag einen ganzen Artikel aufs Blatt zaubern kannst!

    • Heike sagt:

      Antwort an alle: es geht um die Gebühr für insgesamt fünf WEn á 390€; ein WE habe ich ja besucht und bezahlt. Also 1560,oo€.
      Und für Beate: Der Artikel ist etwas Niederschwelliges, kein Vergleich mit dem, woran du arbeitest.

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