20-07-10-CoTaBu-Wolkenbruch nach Affenhitze und vertrautes Beisammensein
Nach affenheißem Tag jetzt zu Hause. Heute wollte ich nicht gemeinsam frühstücken, sondern erst notwendige Pflichten hinter mich bringen. Heime anrufen und nach deren Coronaregeln fragen, um endlich gut informiert für den Arbeitskreis Soziale Arbeit ans Ministerium schreiben zu können – was nur bruchstückhaft gelungen ist. Doch meine Rate für die Poesietherapie überwiesen; keinen Nerv entwickelt, mich auf den mühsamen Boden des Gesetzes zu begeben und den Konflikt auszutragen. Nach 600€ Betriebskostennachzahlung Dauerauftrag nach Mietanpassung aktualisiert. Mittags mit Michael zu Gärtnerei Wagner, um fürs Grab schöne Pflanzen zu besorgen (erschreckender Weise vergessen, dass ich die Woche schon was gepflanzt hatte!). Dort in die Mittagspause geraten, zu Kölle ausgewichen. Gegen Michaels Votum unsere Riesenwagenladung Erde und Blumen nicht nur am Grab abgeladen, sondern bei 33 Grad, dem Hitzschlag nahe, eingebuddelt. Jakob hat eine Verabredung mit Oma Renate in Michaels Garten verlegt. So saßen wir mit ihr das erste Mal nach Monaten wieder zusammen zum Kaffee. Heute war es sehr nett mit ihr. Sie erzählte von nachbarschaftlichen Kontakten zum Fenster hinaus aus ihrer EG-Wohnung und von Hilfsbereitschaft und Einkaufshilfen. Im Anschluss bei Michael im Garten bei Aperol-Spritz gesessen, bis Wahnsinnsregen mit Gewitter losbrach, die Markise das Wasser nicht mehr abhalten konnte und wir nach Drinnen fliehen mussten. Ein gemütlicher, erfüllter Tag. Beim Versuch, ein Haiku zu dichten, müsste ich eine Anleihe bei Renate machen, die vor einigen Wochen schrieb: „Regen wie Stangen“. So ähnlich stürzte das Wasser von der Markise herab.
Der Regen war gestern beeindruckend. Ich war mal wieder mit dem Auto nach Großhadern unterwegs: Pfützen riesengroß und von oben Stangen von Regen…Oma Renate und gute Nachbarschaft in Giesing: Wie angenehm! Sie wohnt da ja schon ewig lang und ist gut aufgehoben