20-07-18-CoTaBu-Nichtsnutzigkeit pur – Zwei Begegnungen – Telefonat mit Silke

Heute Morgen war ich mit Christine vom Ruffini im Ruffini verabredet. Gestern hatte ich Michael gefragt, wie es für ihn ist, wenn ich mich langsam aus der Fixierung löse, in der ich seit 2018 lebe. Nach der Verabredung prompt zufällig jemanden getroffen, den ich aus dem Stadtteil „kenne“ und doch nicht kenne – so haben wir zum erstenmal mindestens eine Stunde vorm Gemüseladen ausgezeichnet geratscht. Er hat erzählt, wie er seine Partnerin über Parship kennengelernt hatte (er meinte, das sei die perfekte Plattform für Leute wie ihn und mich), nachdem seine Frau, mit der er sechs Kinder hat, sich in lesbische Beziehungen zurückgezogen hatte (mit ihr war ich 2002 auf dieser unsäglichen Amerikareise). Dann den Tag vertrödelt, viel zuviel gegessen. Aus einem Foto, das ich mal am Chiemsee gemacht habe, eine Karte bei DM in Auftrag gegeben mit einem Text – in sehr schöner Schrift – aus diesem indianischen Buch, das ihr auch kennt; die Aetas-Schreibgruppe hat kürzlich als Abschlussrunde derartig geistreiche Haiku zu einem Wort daraus geschrieben (zwei davon hatten noch nie das Wort Haiku gehört!), dass ich sie untereinander neben den anderen Text gesetzt habe. Kaum war der Auftrag unterwegs schickte mir eine Nachzüglerin ihr Haiku; eine hat noch nichts geschickt. Ich war wieder zu ungeduldig. Hinterher fiel mir ein, dass es wahrscheinlich dieses geschmacklose Papier sein wird wie bei …Renate, du weißt es… Elisabeths selbstgemachten Karten. Es war meiner Nichtsnutzigkeit heute geschuldet. – Telefonat mit Silke Heimes. Ich bleche nun 390€ pro WE Poesietherapie und das für den Empfang von Unterlagen. Trockenübung allein.

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2 Antworten

  1. Ines sagt:

    Was hat Michael auf deine Frage geantwortet? Nach 6 Kindern feststellen, dass man doch eigentlich lesbisch ist, da würde mich interessieren, wie die Kinder das finden.

    • Heike sagt:

      Das ist jetzt lange her; vor ca. 20 Jahren war ich mit seiner Frau und deren Frauenliebe in Taizé…ich denke, das Ganze hatte etwas wie eine Familienkatastrophe.

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