CoTaBu-20-08-15-Komischer Traum – See -Samstagsgekruschtel-Schlafbesuch-Beate
Heike Beck sagt, Pater Johannes habe sie auf ihre schönen Beine angesprochen und – abgewiesen – gesagt, dann müsse er wohl selber Abhilfe schaffen. Gregor habe heute Morgen gesagt, sie würden eigentlich auch gut zueinander passen. Sie entwirrt Pflanzen und Pflänzchen, Ableger für mich. Unterdessen kommt mir vor, als sei eine davon gar keine Pflanze, sonderm ein krokodilartiges Tier mit Augen. Mir fällt ein, dass ich in der Übergabe, die in einem OP-artigen Raum stattfand, erkältet und krank wurde und mich hingelegt habe, bis ein Arzt mich untersuchen wollte. Er fragte, ob ich Brille mit ihm tausche, denn offenbar habe ich die seine genommen, die schmaler war. Ich büchse aus und überlege unterdessen, ob das wohl disziplinarische Folgen haben kann. Will mich darauf rausreden, dass ich die Untersuchung einfach vergessen habe, was beinahe stimmt.
Nach morgendlichem Schwimm bei annähernd gleicher Außen- wie Wassertemperatur eine lose Bekannte von Michael am See getroffen. Nachdem sie und ich jahrelang kein Wort miteinander gesprochen haben, weil sie sich einmal derart indiskret über die Barmherzigen Brüder geäußert und auch mich versucht hatte, zu Aussagen zu verleiten, standen wir heute ganz zwanglos beisammen. Nach Michaels Wahrnehmung soll ich mich damals extremst abweisend abgewandt haben.- Nach gemeinsamem Frühstück daheim das Handkedrehbuch „Falsche Bewegung“ zu Ende gelesen. Ein wenig gekruschtelt, leider wieder nicht aufgeräumt; Papier geklebt. Jetzt gehe ich auf Urlaub in die Pension Lutz. Es gibt Hühnerbein mit Gemüse, die Zeit von letzter Woche liegt bereit; Wein steht kühl: heute packe ich die Zahnbürste ein. – Ein wenig traurig nach Telefonat mit Beate. Was für ein Geburtstag dieses Jahr. Wie gut, dass du dich vor nicht allzu langer Zeit „wie eine Königin“ gefeiert hast. Wie im Buch Kohelet: Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.
was Du Dich traust. Wenn ich mir an Deiner Stelle von einer Freundin von Michael Despektierliches über meinen Arbeitsplatz anhören hätte müssen, hätte ich wahrscheinlich den Mund gehalten und wäre nicht abweisend gewesen. Ein Hohes Lob auf deine Authentizität ! ich habe gestern meiner Kollegin, die meine Schultern zu verspannt fand, auch nicht gesagt, dass sie mir zu nahe tritt, sondern mich einfach schnell und lächelnd verabschiedet…..
Ja, beides Übergriffe. In meinem Fall sollte es Gequatsche über die Palliativstation und den damals relativ neuen Chefarzt werden. Wichtigtuerei, wenn jemand vorgibt, irgendwas zu wissen…Meine Reaktion hat aber ganz schon zerschlagenes Geschirr hinterlassen. Du bist äußerlich friedlich geblieben und das hat ebensowenig gutgetan. Wonach soll man die Waagschale ausrichten?!
Urlaub in der Pension Lutz klingt richtig einladend. Die Betten sollen dort sehr bequem sein.