Hamburg

Mein reservierter Platz im ICE erwies sich für mich als untauglich, gegen die Fahrtrichtung. Das geht gar nicht. Habe mich dann an einen Platz mit Tisch gesetzt, der nicht reserviert war. In Nürnberg stiegen zwei Frauen ein. Sehr nett. Es stellte sich heraus, dass es Zahnärztinnen waren. Die Ältere der Beiden briefte die Jüngere für einen Vortrag. So hörte ich was von Implantaten, Paradontitis und noch von vielen unsympathischen Dingen. Es war, trotz Maske, eine relativ kurzweilige Reise. In Hamburg Hauptbahnhof angekommen, war es wie in den 80ern, nur Alkoholiker und Junkies. Ein sehr unangenehmer Einstieg. Hotel ist ganz in Ordnung. Kurze Rast dann die Gegend etwas erkundet, Tagliatelle mit Pfifferlingen gegessen, an der Aussenalster spazieren gegangen, auf einer Bank zwei nicht so begnadeten Musikern zugehört. Dann zurück ins Hotel, geduscht und jetzt strecke ich mich auf dem Bett aus.

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Klingt nach Hamburg wie es leibt und lebt. Einzige Parallele zu München: die Tagliatelle mit Pfifferlingen, die wir auch mindestens jeden 2. Tag essen! Danke, dass wir dabeisein dürfen!

  2. Ines sagt:

    Hamburg hat noch andere Seiten. Mir hat’s da immer echt gut gefallen. Weiterhin gute Reise.

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