Vorsätze, Rücken und Beziehungen
Gefühlt ist der Sommer jetzt vorbei. Ich bin wieder in München und morgen startet wieder eine ganz normale Arbeitswoche. Auch wettermäßig wird es jetzt nicht mehr so heiß, zumindest sagt das die Wettervorhersage. Ungefähr 2 Kilo habe ich mir in den letzten Schlemmerwochen angefuttert. Die will ich wieder loswerden. Zunächst mal keinen Alkohol mehr trinken und Renates 5-Stunden Regel einhalten, davon verspreche ich mir schon einiges. Keinen Nachschlag nehmen beim Essen und abends öfter mal nur Salat oder Suppe. Mal sehen, wie es funktioniert. Außerdem muss ich jetzt unbedingt regelmäßig Yoga zu Hause üben, weil ich heute einen Rückfall vom Hexenschuss bekommen habe, mal wieder eine falsche Bewegung gemacht und schwupps ist mir wieder der Schmerz in den rechten Rücken gefahren. Von dem letzten Wochenende mit meiner Schwester bin ich ganz erfüllt. Wir hatten wirklich gute Gespräche und sehr schöne Aktivitäten, die von allem etwas geboten haben. Wandern, Baden, Essen gehen, Sternenhimmel, völlig unerwartet Feuerwerk über Schliersee. Die Gäste waren echt angetan. Hubert und ich haben es auch ganz gut geschafft, im Kontakt zu bleiben. Das fiel mir früher schwerer, wenn Familie länger zu Besuch war. Dann hab ich mich oft so stark auf den Besuch fixiert, dass ich Sören ganz vergessen habe. Der fühlte sich zurückgesetzt, wurde sauer und die ganze Besuchszeit war von innerem Stress und Sörens schlechter Laune geprägt und ich war froh, wenn die Zeit rum war. Daran, dass ich immer wieder hier im Blog über die Ehezeit mit Sören und die damit verbundenen Nöte schreibe, merke ich, dass ich diese Zeit offensichtlich noch nicht abgeschlossen habe. Gerade im Kontrast zu der Beziehung mit Hubert spüre ich rückblickend wieder die ganze Misere von früher.
Als Dicke muss ich konnotieren, dass Schlanksein kein Geschenk der Götter, sondern harte Arbeit ist. – Dein Hexenschuss war doch gerade erst, das ist also noch kein Rückfall m.E., sondern gerade nicht mehr die Aktuphase. So sehe ich das auch mit Sören. Es ist ja noch nicht lange her und den Großteil deines Lebens hast du in einem Schreckensregime gelebt; sowas streift man ja nicht einfach ab. – Dein Schlierseeleben klingt für mich wirklich traumhaft, auch das Bidl, auf dem du ganz allein auf weitem Feld im Grünen stehst!
Du hast in der Tat starke Vorsätze, und wir wissen: Du wirst sie umsetzen! Mit Disziplin und unaufgeregt. Alles Gute dabei!