20-08-26-CoTaBu – Frühschwimm im Sturm – Lesemarathon statt Date

Alle Bücher, bei Booklooker eingestellt, vorher noch „schnell“ zu lesen, damit habe ich mir wohl zuviel vorgenommen. Avi Primor soeben – schwer beeindruckt – abgeschlossen. Wie schwer ist Politik! Was für Aufgaben als Botschafter! Welches Lebenswerk! Diese dicken Schinken binden so stark. Ich bin eine zuverlässige Leserin und absolviere mein Pensum, auch wenn es mir zuviel wird. Ich lese bis zur Betäubung. – Heute wäre ein Date gewesen, auf das ich mich sehr gefreut habe. Ich kann nicht soviel ausmachen, schaffe einen richtigen „Sozialkontakt“ allenfalls alle paar Tage. Aber dann habe ich nachgefragt, ob wir riskieren wollten, dass es uns die Pizza vom Teller fegt. Das wollten wir nicht. Es wäre Sabine Lacour gewesen, (der wir am Wesslinger See begegnet sind); wir haben das jetzt vertagt auf nächsten Montag. Unserer letzten Verabredung kam der Lockdown dazwischen – wie gebloggt – nach über zwei Jahren. Jetzt – beim 1. Mal nach Simons Tod, ist das ein Abtasten, ob es überhaupt noch geht, sensible Momente. Es sind nach wie vor – so bleibt es vielleicht auch? – einzelne, ausgesuchte Menschen. – Ich bin stattdessen zu Michael geradelt in Sorge, mit dem Fahrrad in die Lüfte erhoben zu werden. – Ganz in der Früh bei Sturm zum See. Ein echtes Erlebnis! Das Wasser aufgewühlt, unangenehm zum Schwimmen. Aber der Wind brauste in Birke und Zitterpappel am Ufer; bei geschlossenen Augen klang es wie das tosende Meer. Wir waren stolz, dass wir das über uns gebracht haben. – Ich muss mich jetzt zwingen, nicht einfach das nächste Buch aufzuschlagen. Endlich an Silke Heimes einige Texte und Reflexionen abgeschickt. Korrespondenzen wegen Augsburg zwischendurch. Michael sagt, verkauf doch die Hütte. Aber was tue ich mit dem Geld?

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

2 Antworten

  1. Renate sagt:

    So ein Sturm heute in München? Dann war der Feldmochinger See so rauh wie das Meer heute.
    Augsburg ist wie ein zweiter Job

  2. Ines sagt:

    Eine Immobilie zu besitzen ist echt eine Aufgabe. Am Freiesten ist man, wenn man genauso viel Geld zur Verfügung hat hat wie man zum Leben braucht. Dann muss man sich nicht über Geldanlage den Kopf zerbrechen oder sich mit Mietern auseinander setzen. Ich werde das Geld, was ich die nächsten Jahre spare, wahrscheinlich in die Rente investieren, will ein paar Jahre früher aufhören zu arbeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert