Stille und Gewicht

Endlich mal wieder ein freier Mittwoch, an dem ich wirklich alleine bin. Habe in der Nacht das Bett gewechselt, weil ich nicht schlafen konnte und Hubert geschnarcht hat. Dann zum Glück bis halb acht gut geschlafen. Kaffee im Bett und den Tag planen und die Vorfreude genießen. Ich will heute unbedingt mal wieder schwimmen gehen, allerdings ins Südbad zum Bahnen Schwimmen. Ich bin nicht sicher, ob ich mich voranmelden muss, ich finde aber keinen Hinweis im Internet, deshab fahr ich gleich mal dort vorbei. Der Abend gestern mit der schrulligen Freundin war genauso, wie ich es erwartet habe. Erst kamen wir im Gespräch nicht recht zusammen, ich fand sie wieder sperrig, mir fällt kein anderes Wort ein. Mir ist aufgefallen, dass ein Teil der Kommunikationsstörung der ist, dass sie nicht so gut hört und oft nachfragt, was ich gesagt habe, dabei habe ich mich eh schon bemüht, laut zu sprechen. Wir haben eigentlich dann den ganzen Abend ihre Themen besprochen, ich habe versucht aktiv zuzuhören und ihr ein paar Sachen rückzumelden. Am Ende war es dann doch wieder ein schöner Abend, auch wenn es vom Redeanteil nicht ausgeglichen war. Bei mir brennt gerade nichts unter den Nägeln und ich biete auch nichts an, über das ich mit einer Freundin in die Tiefe gehen könnte. Heike sagt, ich bin still geworden. Das fällt mir nicht so auf. Mir fällt nur auf, dass ich die Stille regelrecht suche und vermisse, und dass ich nicht so einen Druck habe, etwas auszutauschen. Insofern ist unser Blog hier ganz gut, da schreibe ich einfach drauf los und dann kommt schon irgend etwas heraus. Ich bin etwas fixiert auf meine Waage und mein Gewicht. Deshalb hier noch die neuesten Erfolgsmeldungen: heute 300 Gramm weniger 🙂

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Gott sei Dank, dann „speckst“ du richtig ab! Vielleicht bist du still bei uns Peers, weil wir uns schon über 20 Jahre treffen? Nicht, weil du nichts zu sagen hättest; du ruhtest in dir und hattest offenbar nicht das Bedürfnis, dich groß zu platzieren. Meine Kollegin S. sagt auch, sie „schwimme Bahnen“, im See plansche sie eher. Unterschiedliche Schwimmverhalten. Ich würde vor Langeweile ertrinken. – Möge DEIN Tag lange vorhalten.

  2. Renate sagt:

    Bahnen schwimmen hat was meditatives, außer das Bad ist zu voll.

    Du hattest sicher einen schönen, freien Tag.

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