Temperaturkapriolen, schöner Markt

…na ja, die Temperaturkapriolen schlagen weitere Kapriolen in meinem Körper. Kopfweh, Rückenschmerzen. Ich gehe am Freitag zum Arzt deshalb, in der Hoffnung, Massagen verschrieben zu bekommen.Was ich Euch noch zur Auszeit schreiben will: Die beiden Mit-Auszeitler haben mich nicht im Geringsten strapaziert. Menschen machen mich nicht grundsätzlich froh.  Mit Sirena und Janni aber verbringe ich unglaublich gerne Zeit mit ihnen, es ist oft so lustig mit ihnen und meistens sehr leicht! Wir spielen die schönsten Spiele, das mag ich gerne. Und diese besondere Situation nach dem Krankenhaus… es war wie ein gemeinsames Aufatmen bevor jede von uns sich wieder den eigenen Aufgaben zuwendet. Sirena ihrer Arbeit, ich der meinen, Janni geht in ihr neues Schuljahr.

Heute habe ich eine lange Mittagspause eingelegt. Ich bin mit dem Rad zu Jonathan in den Papierladen gefahren, könnte dort den ganzen Laden aufkaufen, bin aber mit nur drei Geschenkpapierbögen und einem Zeichenblock rausgegangen . Dann der allwöchentliche Gang zum Markt am Josephsplatz. Dort habe ich ein Suppenhuhn und jede Menge Obst und Gemüse gekauft, bin mit einer Frau, die hinter mir in der Schlange stand, ins Gespräch gekommen und beschwingt wieder heim geradelt. Ines, du liegst ganz richtig: Homeoffice ist ungesund ! Wenn ich an unsere ergonomisch luxuriös ausgestatteten Büros denke und meinen Arbeitsplatz daheim daneben stelle, dann weiss ich sofort, welcher mich mehr schrottet. Vorhin hatte ich ein langes Gespräch mit einer Mitarbeiterin.Sie wandte sich an mich als Personalrätin. Da habe ich doch stets seit Monaten davon geschwärmt, wie wunderbar wir alle zusammen arbeiten, gut miteinander auskommen. Pustekuchen, sie wird von zwei Kolleginnen übel gemobbt. Das hat mich richtig traurig gestimmt, was da mal wieder raus kam! Morgen bin ich in der Landeszentrale und werde mit ihr darüber reden.

So, und heute gehe ich noch zu Maxi runter. Er ist jetzt ein Schulkind. ich habe ein lustiges Kochbuch für Kinder besorgt. Er liebt es zu kochen und zu backen. wenn er mit Alina zusammen ist, verwüsten sie regelmäßig unsere Küchen, bei ihm daheim und die bei mir.

 

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Who could be Maxi? – Ich glaube, nirgendwo ist ein Ort, der für alle Beteiligten förderlich ist. Offenes Mobbing allerdings muss wirklich furchtbar sein. Zum Josephsplatz würde ich auch gern mal wieder gehen, habe es den ganzen Urlaub über nicht im Sinn gehabt.

  2. Renate sagt:

    Papierladen, da geht’s dir wie dir. Wie am 7.9. Kommentiert, ein vernünftiger Arbeitsplatz ist in Homeoffice Zeiten unerlässlich.

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