20-10-17-CoTaBu – Simons Freunde – Frau Orthner – Ursula

Mit Michael und Anni spazieren zu gehen habe ich schnell verworfen: zu kalt, zu trist. Stattdessen aufgeräumt. Auf dem Weg zum Grab Frau Orthner getroffen, deren Mutter gerade 92-jährig gestorben ist, mit der sie engst verbunden war und um die sie tief trauert. So musste ich sehr lange in der Kälte stehen und die letzten Jahre vorüberziehen lassen. Wenn man in dieser Situation jemandem in die Arme läuft duckt sich der eine, wie ich das lange Zeit getan habe oder man nimmt den Menschen, den einem der Zufall zuführt, und vertieft ihn und sich. Einzig meine Sorge, Ursula könnte schon vor der Tür stehen, zwang mich bzw. gestattete mir, irgendwann abzubrechen. Auf dem Rückweg wollte ich bei Michael die kleine Kuchenform holen, fand aber die Küche verschlossen. So gibt es morgen Marmorguglhupf mit lecker Nugat und Eierlikör. Als Ursula um 17:00 kam ging ich die drei Franco -„Kinder“ im Ruffini treffen. Wie meist hatte Adrian die Initiative ergriffen. Später kam Jonas noch dazu. So durfte ich – mit Abstand – ein Bad in den Armen von Simons Freunden nehmen. Jonas steht kurz vor der letzten Prüfung; dann dürfen wir ihn wegen der Besuchsregelung im Marienstift juristisch zu Rate ziehen. Beim Heimkommen war die Wohnung wie von Heinzelmännchen feingemacht. Aetasschreibgruppe für Montag abgesagt; bis heute damit gewartet. Sehr schade; wir hatten zuletzt regelmäßig Nachwuchs bekommen.

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Eine Antwort

  1. Renate sagt:

    Hat Frau Ortner eigentlich eine Kondulenzkarte bekommen? Deine Treffen mit den Freunden von Simon
    finde ich immer sehr besonders. Auch dass die jungen Männer so dranbleiben.

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