20-10-19-CoTaBu-Yoga, Atem und Schiller mit Fabian

Ich habe gestern noch mit Gregor telefoniert und mich auf die Woche eingestimmt, dabei von seiner entspannten Haltung gegenüber dem schwierigen Aufnahmethema profitiert. Promt hat es sich heute leichter entwickelt und kam in die Gänge. Ein Tag mit angenehmen Elementen. Abends hatte sich Fabian angesagt, gefragt, ob wir es nochmal versuchen wollten nach dem letzten Desaster. Es ging nicht nur glimpflich aus, sondern wir hatten ein gutes Gespräch über Meditation, Yoga, Atem und seine Erfahrungen damit; er wusste nicht, dass Yoga bei uns schon in Feldafing Einzug hielt, als ich meinem Vater – selber 15-jährig – ein Buch über Yoga schenkte (vermutlich zeitgleich mit meinem Referat über Buddhismus), was er dann jahrelang praktizierte. Es war die Zeit der Indienreisen, der Hessewelle, der aufkeimenden esoterischen Sehnsucht und Sinnsuche. Über Nahtod- Erfahrung, bei mir lang zurückliegend. Ein gewissermaßen sehr spirituelles Gespräch ohne Zündstoff. Wie es kam weiß ich nicht: am Ende habe ich Schiller-Balladen vorgelesen und er lag auf dem Boden und hat lustige Fragen dazu gestellt. Den „leeren Spiegel“ und die „5 Tibeter“ hat er mitgenommen. Das „Dritte Auge“ habe ich leider nicht hier, muss mal Bine fragen. Wo könnte mein Glasperlenspiel sein?

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3 Kommentare

  1. Beate sagt:

    das klingt ja unglaublich schön und entspannt! Eine ganz andere Ebene. Wie gut, dass nach der letzten unerfreulichen Begegnung eine mit Nähe und Austausch stattfand! By the way: ich räume grad ja wie eine Wilde um und auf. Unter den Büchern meiner Mutter fand ich das Glasperlenspiel – auch erstaunlich.

  2. Renate sagt:

    Ich habe deinen Text gelesen und freue mich mit dir, dass die Begegnung mit deinem Sohn so gut gelaufen ist.

  3. Ines sagt:

    Oh, das freut mich. Ein schönes Bild, wie du Fabian vorliest. So entspannt klingt dein ganzer Beitrag.

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