Chopin und Kirschkuchen

Ich habe festgestellt dass es für mich nicht gut ist zu spät ins Bett zu gehen. Gestern war es nach Mitternacht und ich wälzte mich ewig hin und her. Ein Klavierkonzert von Chopin angehört. Den dritten Satz spielen sie oft auf Beerdigungen Prominenter z.B. auf Kennedys. Der Anfang dieses Satzes ist düster und getragen, dann folgt ein Teil zu dem wir früher einen bayrischen Text sangen. „In da friah um halbe Zehne, geht da Hinterdupfer Benne…“ Wir wussten nicht dass das von Chopin ist, wenn dann hätten wir es trotzdem gesungen. Vormittag Kuchen für morgen fertiggemacht. Mürbteig machte ich schon gestern, mit Puderzucker gibt das eine tolle Konsistenz. Vanillepudding gekocht, auf den Teig, darauf Sauerkirschen und Streusel. Als ich vom einkaufen um die Ecke gebogen bin, kam mir Inge ganz aufgeregt entgegen. Sie hat ihren Schlüssel stecken lassen. Ich holte bei mir ihren Zweitschlüssel und ging mit ihr. Es ist ein Schloss das von beiden Seiten auszusperren ist. Immer wieder hat heute das Telefon geläutet, mit einer Anruferin habe ich nicht gerechnet. Hat mich sehr gefreut. Jetzt stelle ich meine Uhren gleich um eine Stunde zurück, was mich jedes mal nervt. Ich frage mich warum ich bei dieser Umfrage der EU mitgemacht habe? Sommerzeit oder Winterzeit, was wollen Sie? Passiert ist nichts und ich denke es wird sich nichts ändern.

 

 

 

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Heute ging es mir so, dass ich erst dachte, Beate schreibt. Das Kuchenrezept (mhmh!) machte mich skeptisch, wenn nicht schon der Hinterdupfer Bene…Ich bringe Chopin mit allem in Verbindung, nur nicht mit diesem Lied. Hochfliegende, tiefschürfende, unendliche Stunden zu Zeiten, als ich selber noch was werden wollte am Klavier.

  2. Ines sagt:

    Gut, wenn jemand einen Zweitschlüssel hat. Und ich weiß wieder, warum ich keinen Kuchen backe, viel zu aufwändig.

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