Corona

Corona, überall Corona. In einem größeren Kontext betrachtet, ist es kein großer Verzicht nicht verreisen zu können, nur Menschen aus zwei Familien treffen dürfen, nicht ins Kino oder Theater gehen zu können, aber es nervt unendlich. Es gibt natürlich auch gravierende Einschnitte für alte Menschen in Heimen, für Kulturschaffende und noch bei vielen anderen Menschen und Einrichtungen,  dagegen sind meine Einschränkungen gering. Bei mir geht es nicht um meine Existenz, bei mir geht es lediglich um ein mehr an Freiheit. Wie Mama heute sagte, es hilft nix, da müssen wir durch. Sie bleibt in ihrem Haus, hat keinen Besuch, nur von uns, ihrem Bruder und ihre Hausdame. Der Nachmittag heute war lange und die Unterhaltung schleppend. Lucie hat sich sprachlich wieder verbessert. Trotzdem ist ein Gespräch etwas anstrengend, mit Beiden. Am Samstag ist wieder Wechsel. Lucie hat die zwei Wochen hier in München sehr genossen.  Sie sagte es war wie Urlaub. Zu Hause warten ihre zwei Kinder und da ist es aus mit der Ruhe. Bei strömendem Regen gegangen. Heute ausnahmsweise öffentlich gefahren, mit FFP2 Maske. Habe mir zehn dieser Masken bestellt, sie geben mir ein besseres Gefühl.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Gespräch schleppend lässt gleich körper-seelisch empfinden, wie es sich anfühlt. Und ja, es ist wie es ist, aber es hat was mit Dauerbeherrschung zu tun. Die ist so anstrengend. Wo kriegt man diese Masken?

  2. Ines sagt:

    Im Vergleich zu anderen sind wir alle nicht stark betroffen. Das sage ich mir öfter.

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