20-12-30-CoTaBu-Regelwerk nach Maß zum Jahresausklang

Heute warf sich die Frage auf: Wenn jemand aus dem Hospiz mich besucht – heute Brigitte, mit der Renate und ich im Sommer einmal gewandert waren – sollten wir das dann an die große Glocke hängen? Wir haben es beide intuitiv nicht gemacht. Es Renate „anvertrauen“ ist richtig. Dort, im KollegInnenkreis? Es kam uns beiden die Vorstellung, es könnte unausgesprochene Fragen geben, warum kommt sie, warum nicht jemand anders? Wer ist für wen „engster Kreis“? Tatsächlich wähle ich jetzt diesen Weg, einzelne Menschen wie gestern oder heute – mit Abstand – zu sehen. Immer ist es „im weitesten Sinn engstes Umfeld“, also Menschen mit überschaubarem Privatleben, die regelmäßig getestet werden. So rechtfertige ich das vor mir. Für mich ist es ein bewusstes Erleben, zu spüren, wie es innerlich wieder aufgeht und ich denen die Tür öffnen kann, die meinen Ruf hören, für wahr nehmen und auf sich beziehen. Ich ermesse daran Schritt für Schritt, wie weit weg ich war. Die meiste Zeit des Tages verbringe ich mit Lektüre. Morgen wollen wir eine kleine Wanderung machen, später wieder Fisch speisen, unkomplizierter als Fondue. Dann werde ich mein Täschchen packen, um nicht schon um 21:00 nach Hause gehen zu müssen. Wir haben insgesamt drei Wunderkerzen.

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2 Antworten

  1. Renate sagt:

    Ich hätte es intuitiv genauso gemacht. Immer nur einen Kontakt und immer mit dem/der Gleichen.
    Du nimmst die Regeln doch sonst recht genau und Brigitte auch.

  2. Ines sagt:

    Warum solltest du ein Treffen mit Brigitte an die große Glocke hängen? Wird sonst immer im Hospiz darüber diskutiert, wer wen privat trifft?Ich freu mich, dass du wieder in der Verfassung bist, Leute zu treffen und du gehst verantwortungsvoll damit um.

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