letzter Weihnachtsferientag
Heute ist schon der letzte Tag des langen Weihnachtsurlaubs. Rückblickend sind die Tage schnell vergangen, weil einer dem anderen sehr ähnlich war. Seit gestern sind wir also wieder in München. Das Hin und Her vom Schliersee hierher geht inzwischen ganz automatisch und eingespielt, so dass weder in die eine noch in die andere Richtung eine Eingewöhnung stattfinden muss. Ab Dienstag will Luisa mit ihrer Freundin das erste mal ohne Hubert ein paar Tage in dem Haus in Schliersee verbringen. Das hat sie vorher noch nie gemacht, weil sie niemanden hatte, mit dem sie das hätte machen wollen und weil es auch ziemlich viel zu beachten gibt, z. B. wie man den Kachelofen beheizt und reinigt und was man beim Verlassen des Hauses alles abstellen muss etc. Inzwischen haben Hubert und ich uns an den Gedanken gewöhnt, dass Luisa mit Sophia zusammen ist. Es bleibt aber abzuwarten, wie die Beziehung weiter geht, wenn Luisa wieder in Österreich ist, insb. wenn noch Lockdown herrscht. Heute ist ein Räum- und Waschtag. Ich habe keine Lust vor die Tür zu gehen. Im Gegensatz zu Renate finde ich das graue Wetter überhaupt nicht schön. Ich beneide euch, dass ihr so viel gute Lektüre habt. Ich bräuchte mal wieder ein Buch, das mich wirklich fesselt. Oft lese ich Bücher, die mich nur so einigermaßen gefallen. Ich lese sie dann über Wochen fertig, ohne wirklichen Genuss. Tagsüber greife ich dann eher zur Süddeutschen, wenn ich mal was lesen will. Die ein oder andere Empfehlung wäre also willkommen.
Ich bin gespannt, wie die Politik entscheidet bzgl. Verlängerung des Lockdowns. Mindesten bis Ende Januar, vermute ich. Beim ersten Lockdown im März hatte ich in meiner Arbeit über mehrere Wochen nur noch Telefontermine. Im zweiten Lockdown war davon gar nichts mehr zu spüren. Alle Patienten sind gekommen und wollten auch kommen. Mal sehen, wie wir dann im Januar weitermachen. Richtig viel Lust hab ich nicht, wieder zu arbeiten. Seit diesem Jahr habe ich meine Wochenarbeitszeit auf knapp 29 Stunden reduziert, statt vorher 33 Stunden. Dadurch kann ich Freitags nun schon gegen 13.30 Uhr nach Hause gehen. Darauf freue ich mich. Meist war ich Freitag Nachmittags die einzige, die noch lange gearbeitet hat, während alle schon im Wochenende waren. Insgesamt ist meine Arbeit gut zu schaffen, auch weil ich so viel Erfahrung und Routine habe.
Ich bin auch gespannt, wie sich das mit dem Lockdown auf die Arbeit (und sonst) auswirken wird, bei mir erst ab nächster Woche. Ich würde dir gern Lesetipps geben, müsste dich dazu aber sprechen. Irgendwie sollte die Richtung stimmen – Gattung, Zeit, Stil, Inhalt – um nicht ins Blaue hinein nur irgendwas zu sagen.
Was ich gehört habe wird der lockdown bis Ende Januar verlängert? Schulen und Kitas will Söder schließen. Ich wünsche dir einen guten Start morgen.
… ich bin auch gespannt, wie die neuen Maßnahmen aussehen werden. Na ja, ab morgen sitze ich ja sozusagen an der Quelle. Stelle es mir eher stupide und öde vor… ihr werdet ja davon lesen!