Unorthodox
Ordentlich meine Schritte gemacht. Heute mehr als gestern. Linda war heute Mittag ohne Kinder bei mir. Schön mal ohne Kinder mit ihr zu reden. Morgen fängt sie ihren neuen Job im Dritten Orden an. Telefonat mit Heike. Diese Woche ist ausnahmsweise fast jeder Tag verplant, was in dieser reduzierten Zeit gerade selten ist. Ich schaue gerade auf Netflix „unorthodox“ an. Eine Serie über eine junge orthodoxe Jüdin, die mit ihrer Familie bricht und nach Berlin geht. Maria Schrader führte Regie. Wahnsinn was die für Bräuche und Rituale haben. Ich kann diese Frau so gut verstehen, dass sie gegangen ist. Ich muss jetzt den vierten und letzten Teil anschauen, es ist so spannend und interessant. Eine mutige Frau, die auch ein Buch über ihre Flucht geschrieben hat.
Ich lebe noch in einer Welt ohne Netflix, obwohl der Film klingt, als wäre er was für mich. – Bei aller Liebe zu Kindern: es ist ein Segen, wenn man eines Tages wieder einen Gedanken zu Ende denken und einen Satz ununterbrochen aussprechen kann.
Unorthodox hab ich auch schon gesehen, hat mich sehr beeindruckt, insbesondere die junge Schauspielerin.