Kein guter Tag

Mein Tag war das heute nicht. Ich fand nicht zu der stillen Ruhe , die ich bisher so genossen habe. War auch abzusehen dass irgendwann ein Tief kommt. Kleinere gab es doch schon. Zur Gehmeditation, zu Qigong für den Rücken und einem sehr langen Spaziergang  konnte ich mich motivieren. Nach Hause zu kommen, sonst immer eine große Freude, war heute mehr Belastung und Unruhe. „Trost“ von Thea Dorn gelesen. War nicht tröstend und wenig förderlich für meine Stimmung. Eine Freundin angerufen und ihr mein Leid geklagt. Morgen fahre ich zu ihr und wir gehen gemeinsam spazieren. Nur so geht es. Für mich eine Herausforderung mich schwach zu geben. Nach dem Telefonat ging es mir besser. Nicht mehr ganz so gut ging es mir nachdem ich vom Abschied Katharinas gelesen habe. Eine seltsame Mischung aus Trauer, Wut und sonstigen streitbaren Gefühlen macht sich breit. Verstehen ist doch was ganz anderes als fühlen. Wie es zu meiner heutigen Gemütsfassung passt.

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3 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Durch den Abschied von Katharina wurde dir vor Augen geführt, was dir bei deinem Abschied entgangen ist. Obwohl du damals nicht geklagt hast, kommt jetzt doch die Trauer darüber hoch. Gut, dass du die Freundin anrufen konntest.

  2. Heike sagt:

    Ohje, ob ich es hätte weglassen sollen?! Hab noch befürchtet, es könnte dir einen Stich geben. Hab eben aufs „Verstehen“ gebaut, Mist. Es tur mir Leid! Dass du dich trotz dieser Gemütsverfassung zu einigen Dingen aufgeschwungen hast finde ich bewundernswert. Aus Thea Dorn hat mir Nicole eine Seite geschickt. Wie bist du dazu gekommen? Über 3-SAT?

  3. Renate sagt:

    Gestern was ich sehr dünnhäutig und da war der Abschied von Katharina das Tüpfelchen auf dem i.
    Thea Dorn hat in der SZ im Gesellschaftsteil ein großes Interview gegeben.

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