Eine alte Bekannte und ein afrikanischer Künstler

Nach einem Gestern, an dem ich kräftemäßig down war (der Wetterwechsel mag seine Rolle gespielt haben), war heute schon nach dem Aufstehen das Tief ein wenig überwunden. Ich rief die Suhler Volkshochschullleiterin an, die in einem Projekt der Stiftung Aufarbeitung jahrelang mitgearbeitet hatte. Sie heißt Margot und ich kenne sie, seit ich vor etlichen Jahren in Suhl im Rahmen einer Lehrerfortbildung über Schriftsteller in der DDR referiert habe. Seitdem meldete sie sich in regelmäßigen Abständen, um mir von ihrer Arbeit und von ihrer Familie zu erzählen. Nun gab es vor ein paar Tagen eine Podiumsdiskussion,  bei der sie eingeladen war. Diese Podiumsdiskussion war sehr interessant für uns, weil wir wieder mehr mit Zeitzeugen zusammenarbeiten wollen. Bei dem heutigen Telefonat gab es wieder einige Anknüpfungspunkte an alte Zeiten. Am Nachmittag dann wieder telefonieren, Themenwechsel Corona. In den neuen Medien wurde mobilisiert, das Gesundheitsministerium zu löchern, es solle garantieren, dass Masken unschädlich sind. Das waren heute dann viele Anrufe mit mehreren Varianten. Als der Spuk vorbei war (morgen geht es damit sicher noch weiter) war es Abend. Schön ist es ja, dass man wenigstens virtuell bei Führungen dabei sein kann. Heute war ich bei einer vom Haus der Kunst dabei. Michael Armitage. Paradise Edict. Wenn die Museen wieder öffnen, will ich sie mir unbedingt „live“ anschauen.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Gute Idee, letzteres. Ich habe immer vom Lenbachhaus Emails bekommen und meist keine Zeit gefunden, ihnen zu folgen. – Wie soll das Gesundheitsministerium garantieren, dass Masken nicht schädlich sind? Ich dachte, es sei längst erwiesen, dass sie schädlich sind. Aber diese Schäden sind nunmal das geringere Übel.

  2. Ines sagt:

    Online Ausstellungen habe ich gar nicht auf dem Schirm. Leider hab ich so viel am Bildschirm zu tun, dass ich es in der Freizeit lieber vermeide. Die Ausstellung merke ich mir trotzdem mal. Ich frage mich immer, was du den Anrufern sagst, zum Beispiel zur Schädlichkeit der Masken. Wirst du da vorher instruiert und mit Forschungsergebnissen versorgt?

    • Beate sagt:

      genau, das was Heike schreibt, ist doch zutreffend!Masken sind das kleinere Übel. Es gibt ja auch eine Belastung durch Autoabgase. Soll das Verkehrsministerium hierfür Unschädlichkeitszertifikate ausstellen? Ich antworte je nachdem. Gerade hatte ich Einen an der Strippe, der sehr auf Krawall gebürstet war. So was muss ich aushalten. Jedenfalls stellt das Ministerium solche Zertifikate nicht aus. Klar.

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