21-02-21-CoTaBu-Maising in der Früh – Gartenpremiere + Kontakttagebuch

So ein schöner Tag! Früh aufgestanden, Blutdruck gemessen – nicht so toll, also nicht nur ein- oder zweimal hoch gewesen – dann gleich um 9:00 zum Maisi gestartet, um den Massen zuvorzukommen, die am Ende unseres Rundweges tatsächlich anwalzten. Morgenfrische genossen, das Alpenpanorama; die Wärme, die überraschende Kühle, ja Kälte im Wald und einige Meter davor; da war auch alles gefroren wie der See selbst. Der Muttergottes ein Kerzlein mitgebracht. Erste Reiterinnen begegneten uns hoch zu Roß – wie das duftet, wie das klappert – und am Ende war der Parkplatz voll. Irgendwann hatten wir auch aufgehört zu grüßen, Michael fand, es sei, wie sich am Stachus zu grüßen. Hinterher haben wir – ich in Wolldecke gehüllt – das erste Semmelfrühstück mit Omelette in Michaels Garten genossen. Es ging auf 13:00, da durften wir. Gregors abgelegte Zeit gelesen –  über grüne Architektur und wie avangardistisch eigentlich Huntertwasser war. Später habe ich in der Stille meiner vier Wände mein Blogbuch nach Literatur durchforstet, weil mir beim Zoommeeting auffiel, dass ich alles schon wieder vergessen habe. Angestrichen, was ich in letzter Zeit parallel zu meinem Leben literarisch erlebt habe. Ausgiebig mit Jakob telefoniert, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Er hat mir Fotos geschickt: er vor der Staffelei; Anna im Türrahmen lehnend. Es sieht ganz nach Boheme aus. Wir finden „richtige“ Themen. Abends allein Tatort geguckt, den Rest Suppe und eine Orange gegessen. – Derzeit lese ich „Kontakttagebuch“ von Katharina Körting, einer Studienkollegin von der ASH. Lesenswert. Abgesehen von ganz eigenen Beobachtungen fühlt sich Corona auf Berlinerisch anders an als in Bayern.

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2 Antworten

  1. Ines sagt:

    Im Garten frühstücken, mitten im Februar, das ist abgefahren. Ich habe heute auch Leute in der Isar baden sehen, noch unglaublicher. Heute musste man antizyklisch raus gehen, um den Massen zu entgehen. Richtig gemacht.

  2. Renate sagt:

    Früh losgehen oder fahren ist das Beste was ihr am Sonntag, wenn die Massen losbrechen, tun konntet. Bei der Menge an Büchern die du liest wundert es nicht dass du manches vergisst.

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