Ausflug zu Heike und Habacht
Ich finde, dass die Wochen so schnell vergehen. Die Zeit rast dahin. Im Moment hab ich nichts dagegen, weil ich mir den Frühling herbeisehne, je schneller desto besser. Gestern, Freitag, nur bis halb zwei gearbeitet und dann auf den langen Weg zu Heike gemacht. Von Großhadern zum Marienplatz und dann mit der Tram weiter zum Olympiapark West. Die ganze Fahrt über habe ich wie eine Touristin aus dem Fenster geschaut und München visuell aufgesaugt, alles sah neu und anders aus. Und dann sehr schön in Heikes gemütlichem Wohnzimmer herrlich unterhalten, den Kuchen hätte es gar nicht gebraucht, denn das Treffen allein war Nahrung für die Seele. Zu Hause mit Hubert noch ein schnelles Pastagericht gekocht und unsere Serie (Lupin) zu Ende geschaut. Heute wie immer reichhaltiges Frühstück und Markteinkauf. Wir sind inzwischen sehr eingespielt. Jetzt noch Zeitung lesen und am Nachmittag einen Einkaufstermin bei Konen wahrnehmen. Ich hoffe, man kann dort ungestört schauen und hat nicht die ganze Zeit eine Verkäuferin im Nacken. Meinen Eltern geht’s übrigens sehr gut mit ihrer polnischen Haushaltshilfe Wanda. Sie packt gut an, ist sehr lieb und sieht, wo was zu tun ist. Darüber hinaus kann sie gut kochen. Gleichzeitig bin ich immer in Habacht Stellung wenn ein Anruf aus Bielefeld kommt. Ich rechne eigentlich immer mit schlechten Nachrichten. Morgen hab ich ein Online Treffen mit meinen Geschwistern. Mal sehen, was die sagen.
Ich hatte ganz vergessen, nach Wanda zu fragen. Wanda klingt nach Märchen aus alten Zeiten und fernen Ländern und ich freue mich richtig zu lesen, dass sie ein Glücksgriff ist.