Ostereier und der Seppl

Den ganzen Vormittag auf dem Balkon gelesen. Ich musste sogar Sonnencreme auftragen im Gesicht. Mittag dann zum Kindergarten. Eigentlich hatten Eva und ich geplant, dass sie an der Amalienburgstrasse im Bushäuschen als Überraschung sitzt. Der Verkehr war aber so extrem, dass ich mit den Kindern vor ihr da war. Luis hat Evas Auto gleich erkannt, Kurkuma heißt die Farbe. Sind in den Nymphenburger Park. Eva hat für jedes Kind vier kleine Ostereier versteckt. Das Tollste aber war die Marionette, der Seppl, den Eva dabei hatte. Seppl ist mehr als 80 Jahre alt und mein Onkel aus Dresden hat als Kind mit ihm gespielt. Seppl hat alles mitgemacht. Eier verstecken, von einer Wurzel auf die andere Seite des Baches springen, Eier suchen, ein Floß, das ich wieder bauen sollte ins Wasser setzen. Den Seppl hat Eva den Kindern nicht gegeben denn dann, so heißt es, verliert er seine Magie. Es war so goldig wie Kinder mit der Figur kommunizierten, vor allem Luis. Allerdings ware für Luis die Schokoladeneier und das Osternest vom Kindergarten von noch größerer Bedeutung. Da ich weiß dass Linda will das die Kinder wenig Süßes essen, musste ich ihn immer bremsen. Beide Kinder haben schon einige Zahnarztsitzungen hinter sich und Emilia hat bereits eine Krone, trotz aller Vorsicht. Es waren sehr schöne Stunden mit den Kindern und Eva.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Ich kann mir nicht vorstellen, welches Kind heute eine schönere familiäre Geborgenheit genießen sollte als deine Enkelkinder! Ich frage mich nur wegen „so heißt es „? Wer sagt das? Sagt „man“ das über Marionetten? Oder heißt es das in der Familie? Ich glaube das gleich, denke auch die eigene Kunstform des Puupenspiels.

  2. Ines sagt:

    Für die Zähne ist es besser, wenn man den ganzen Inhalt vom Osternest auf einmal isst, statt über den Tag verteilt immer wieder. Ich hab Verständnis für Luis, konnte mich als Kind auch nicht bremsen. Und heutzutage fange ich erst gar nicht an, weil es nie bei einem Stück bleibt.

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