21-03-30-CoTaBu-Neuer Impfstopp für Astra Zeneca +wehleidige Kollegin
Nichts Besonderes zu berichten. Abends vor den Nachrichten staune ich: zweiter Impfstopp für Astra Zeneca. Waren es erst die Alten, die ihn nicht mehr bekommen sollten, sind es jetzt die Jüngeren. Auch der unterschiedliche Umgang im Vergleich zu Großbritannien. Dort wird der Vorteil bezogen auf Corona gefeiert, die Inzidenzen sind auf 35 gesunken. Bei uns wird es anders gehandhabt, nur: wer will sich noch gern damit immunisieren lassen? Man hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass die Entwicklung ihre Zeit braucht. Diese war nie da. Eine Freundin von Cornelia B., von der der Oleander kam, ist am WE binnen weniger Tage an der Mutante gestorben. – Heute habe ich Astrid, eine Kollegin abgestrichen. Sie hat gezuckt und sich angestellt wie der erste Mensch, da war ich mit dem Stäbchen noch gar nicht in der Nase. Riesen Knollennase, aber innen eng! Ich kam allenfalls einen Zentimeter rein und sie jammerte schon. Eine knallharte Kampflesbe vor dem Herrn, aber wehleidig wie ein altes Weib. Immerhin kam entgegen meiner Erwartung ein Ergebnis raus: negativ. Unter Kolleginnen erwerbe ich mir ungern den Ruf, ich striche grob oder ungeschickt ab.
Dieses Hin und Her mit Astra sorgt nicht gerade für Sicherheit. Sie überlegen auch ob Leute, die die erste Impfung von Astra bekamen, nun mit einem anderen Stoff geimpft werden sollen. Gelungen wie du den Anstrich bei Astrid beschreibst, vor allem wenn man sie kennt, bzw. sieht.
wer will sich noch mit Astra Zeneca impfen lassen, echt!! Die Knollennase versteh ich hingegen, denn ich bin auch kein Held, wenn mir was unangenehm ist.
Ich würde mich nicht mit Astra impfen lassen. So denken jetzt sicher viele. Ein herber Rückschritt in der Impfkampagne und für uns alle. Du bist die Heldin beim Anstreichen..