Mama, der Schwindel und Starksein
Kurz und unruhig war die Nacht. Hoffe heute wird es besser. Linda geht es noch nicht gut. Sie lehnte aber mein Angebot zu kommen ab. Also bin ich zu unserer Mutter. Wie angenehm im Garten zu sitzen, bei Vogelgezwitscher und himmlischer Ruhe, bis ein Siedler eine Maschine anwirft. Marta, die sehr früh aufsteht, trinkt ihren ersten Kaffee jetzt wieder im Garten und ist begeistert von der Stille. Mama ist heute um 11.45 Uhr aufgestanden, eine Viertel Stunde bevor ich kam. Lustig war es heute mit Marta und auch Mama konnte immer wieder herzhaft lachen. Da wirkt sie gleich um Jahre jünger. Am Samstag ist der Wechsel und Silvie kommt, die Reiseleiterin in Peru war und auch deutsch studiert hat. Am Donnerstag wird Marta 48 Jahre alt. Als ich zu Hause war habe ich Linda geschrieben, dass ich morgen die Kinder hole und keinen Widerspruch dulde. Ich kenne Linda und mir war klar, wenn ich sie frage ob ich die Kinder holen soll, sagt sie: geht schon. Hilfe annehmen fällt ihr so schwer, wie mir. Ich hoffe es geht ihr morgen besser und der Schwindel und die bleierne Müdigkeit verlassen sie. Ob das auch noch vom Pfeifferschen Drüsenfieber kommen kann?
Gute Besserung für Linda! Das Pfeiffersche Drüsenfieber scheint bei vielen lange Zeit nachzuwirken. Wie gut, dass Du ihr hilfst und sie sich ausruhen kann! und wir können morgen wieder schöne Geschichten von Denen Enkelkindern lesen!
Es ist so viel wert, einen ruhigen Ort im Freien zu haben. Schöne Stimmung in Mutters Garten. Gut, dass Linda dich hat und du ihr helfen kannst, wenn auch gegen Widerstand.
Pfeiffersches Drüsenfieber ist Simon jahrelang nachgehangen, und Linda ist damit doch auch ewig geschlagen. Was für eine Sorge! Dagegen ein recht beschauliches Plätzchen bei deiner Mutter.