Radfahren, Kälte und auftanken

Es muss das Wetter sein, denn die Arbeit macht mich sicher nicht müde. Gestern bin ich allerdings auch schon um 5.45 Uhr aufgestanden. Dann noch die Kälte, die das ihre dazugetan hat. So ermattet gewesen. Heute mit dem Rad in die Arbeit gefahren, mit gefrorenem Sattel. Gut dass ich meinen Seniorenlammfellbezug habe. Mein Gesicht hat diesen Schutz nicht und mich fror sehr in die Nase. Trotzdem finde ich es wunderbar, unabhängig zu sein von Bus und Tram. Keine Maske, keine Menschen zu denen ich Abstand halten muss. Die Arbeit geht mir leicht von der Hand, die Atmosphäre ist entspannt, die Franzbrötchen waren lecker und ich tanke meinen Sozial-und Kommunikations-und Kontaktspeicher auf. In diesen dürren Zeiten ist das schon sehr belebend und wichtig für mich. Allerdings gehört bei mir anscheinend auch dazu, erstmal zu hadern und keine Lust zu haben, bis ich wieder die positiven Seiten entdecke und für mich nutzen kann. Im Bayerischen würde es „daschmeckt“ heißen. Das trifft es am besten. Singe ich heute? Oder singe ich nicht? Das ist heute die Frage. Ich berichte morgen.

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Ein wunderschönes Bild: den Sozial- und Kommunikationsspeicher auffüllen. Und das auf nützliche, legitime Weise. Erst keine Lust ist kein Problem, wenn`s dann wieder vergeht.

  2. Ines sagt:

    Ja, genau das, was Heike gerade schrieb, wollte ich auch schreiben. Den Seniorenlammfellsattel find ich auch sehr anschaulich. Ich mag das Fahrrad fahren am Morgen trotz der Kälte auch richtig gerne.

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