Vogelpest, Braut und Daune

Gestern mitgesungen. War ganz nett. Das Lied „Abendstille überall…“ ein Kanonversuch. Ich habe es probiert und fand es nicht so toll. Zweite Stimme zu singen gefällt mir wesentlich besser. Heute wieder Nasenabstrich von Herrn Linnemann bekommen. Er macht es gut, nur schön ist was anderes. Sehr viel war heute nicht zu tun. Blöderweise kam der neue Patient sehr spät und ich musste früher gehen. Alles geschafft und auch noch pünktlich im Kindergarten gewesen. Emilia, das Vorschulkind, ist heute mit den anderen Vorschulkindern in den Nymphenburger Park gegangen und hat mir gleich erzählt, dass da die Vogelpest herrscht und man keine Federn aufheben darf. Wir sind erstmal zum Tizianspielplatz. Dort war es recht angenehm weil nur wenig Kinder da waren. Ein Junge der auch bei Emilia und Luis im Kindergarten ist, hat den Namen Karl. Meine Freundin Gertrud betreut ein Kind mit Namen Kurt. Dass diese Namen wieder kommen erstaunt mich doch. Dies nur am Rande. Wir haben dann einen Abstecher zum Schloss gemacht und Emilia hat mir gleich die Hinweisschilder gezeigt. Das hat sie anscheinend sehr beeindruckt. Noch mehr jedoch eine Braut in einem ärmellosen Kleid, die wir auch anschauen mussten. Ich mit Mütze und Daunenjacke und die junge Frau im tief ausgeschnittenen, ärmellosen Kleid, die eine lange Zeit in der Kälte aushielt, fotografiert wurde und mit ihrem Gatten auf die Vermählung mit Sekt anstieß. Heimweg angetreten. Vor dem Eingang zum Hirschgarten Linda getroffen.

 

 

 

 

 

 

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Kommentare

  1. Beate sagt:

    Ach wie furchtbar, in der Kälte mit gefrorenem Lächeln Fotoshootings !!!! Du hast aber auch ganz schön viel um die Ohren, arbeiten UND mit dem Kindern in den Park gehen!

  2. Heike sagt:

    So erfahren wir über dich und deine Enkelkinder von einer Vogelpest. Wie traurig! Die Anstriche kassiert diese Woche alle Gregor! Dafür darfst du dich am Montag wieder auf mich freuen. Karl kriege ich noch in die Reihe, Kurt dagegen ist krass kapriziös. Dazu kann heute dann nur eine Erna gestellt werden. Die neue Avantgarde. Fotoshootings im Park – Prinzessin mit Bräutigam als Staffage – deprimieren mich regelmäßig.

  3. Ines sagt:

    Ich kenne auch viele, die ihr Kind Karl oder Carl genannt haben. Kurt find ich fast so schlimm wie Günther oder für Frauen Hertha. Manche Namen sollten m.E. nicht wieder aufleben. Letztes Jahr im April war Sommerwetter, das hätte sich das Hochzeitspaar sicher auch gewünscht. Hoffentlich sieht man bei der Braut nicht die Gänsehaut und die blau gefrorenen Lippen auf dem Fotol

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert