Familientag, Kekse und Hansi

Frühstück, mit Zeitung auf dem Balkon. Später Friedrich Ani gelesen. Mittag holte mich Eva ab, um zu Mama zu fahren. Wir haben ihr eine große Schale machen lassen, die wir auf die Treppe vor der Haustür hinstellten. Das hat sich über Jahre bewährt. Peter von Marta war auch da. Marta hat kleine Plätzchen, Teig ohne Zucker, mit süßer Nussfüllung in der Mitte gemacht. Gefühlt hat Mama 20 gegessen. Sie hat immer wieder zugegriffen. Jetzt esse ich noch eines, weil mir langweilig ist. Ich habe meine Raffaellos beigesteuert. An der Unterhaltung konnte sie nur eingeschränkt teilnehmen, weil sie nicht mehr gut hört und sie überfordert ist, wenn mehrere Personen reden. Irgendwann sagt Mama, da steht ein Mann am Zaun und schaut zu uns. Eva ging nachsehen und es war Hansi, der sich jetzt Johannes nennt. Mit Hansi sind wir aufgewachsen. Er, der früher schlank und attraktiv war, hat dermaßen zugenommen, dass er kaum noch auf sein Rad steigen konnte. Eva hat ihn nur an seiner Stimme erkannt. Ich bin nach einer kurzen Unterhaltung gegangen.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Dann scheint bei euch „richtig“ Muttertag gewesen zu sein? Klingt doch schön.

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