Nicht mein TagđŁ
Mir ging es heute Ă€hnlich wie Heike. So ein komischer Tag. Einkauf und Telefonieren war das Einzige was reibungslos ging. Unentschlossenheit! Soll ich gehen, soll ich weiter auf dem Balkon lesen, soll ich Rad fahren. Nervig! Wohin soll ich fahren? Zu dem Ramschladen, in dem ich das Tonpapier fĂŒr die Kinder gekauft habe, oder doch zu toom, um fĂŒr meine BlumenkĂ€sten Holzklötze zuschneiden zu lassen, oder lieber zum Friedhof, einen Spaziergang machen? Angezogen und mit dem Rad losgefahren. An der ersten StraĂe wieder umgedreht und in meine Wohnung gegangen. Zweiter Versuch zu FuĂ. Immerhin kam ich bis Edeka. Wieder zu Hause, Nachmittagskaffee. Mit viel Willenskraft eine gröĂere Strecke mit dem Rad gemacht. Im Ramschladen sollte ich meine Daten angeben, was mir nicht einleuchtete und so bin ich wieder gegangen. Bei DM bekam ich nicht was ich brauchte. Daheim gelesen, spĂ€ter gekocht. Um 20.00 Uhr habe ich auf Inges 60. Geburtstag angestoĂen, wie von ihr gewĂŒnscht. Die NĂŒsse mit Honig und Salz, die auch in der TĂŒte mit dem Prosecco waren, konnten den Tag leider nicht mehr erwarten.
Dann muss es an den Sternen gelegen haben: Ich finde verrĂŒckt, aber auch beruhigend, dass ich nicht allein mit diesem verunglĂŒckten Tag bin. Du hast es zwar versucht, aber was herauskam war wenig erhebend!
Manchmal gelingt alles wie am SchnĂŒrchen, an manchen Tagen schaut es dann wieder so aus, wie du es beschreibst. Das kenne ich auch gut!
Ein verhexter Tag. Zum GlĂŒck ohne Schaden ĂŒberstanden.