21-05-26-CoTaBu-Schrecklich inhaltsloser Arbeitstag + 2 Träume
Im Nachhinein fällt mir ein, was den gestrigen Tag besonders unerfüllt gemacht hat. Mein Computer ging nicht an. Wiesehr ich davon abhängig bin merke ich erst dann. Warten, bis die EDV-Retterin kommt; auch dann ein arbeitsarmer Tag, von denen ich nicht allzuviele erleben möchte. Im Gegensatz zu Christine kann ich nicht gleich auf Räummodus umschalten. Meine Fahrradbremse quietscht und ich habe keine Ahnung, wie ich das neue Licht anbekomme. Die Fahrradprinzen aber haben sich angeblich in Quarantäne begeben, weil ein Kunde positiv war. Gestern kam eine Patientin von Agnes (für Renate) von DASEIN. Zwei Träume, einer von Agnes: Jetzt war sie die Patientin. Sie war in Bad Trissl, bereits gezeichnet von schwerer Krankheit und ich habe sie immer besucht, auch später, als sie schon bettlägerig ist. Wir kommen uns nah. Durch ihre Rehaerfahrungen und die Krankheit ist sie tiefgründig und reflektiert geworden. Einmal fällt das Wort „spirituelle Eifersucht“ (??). Zweiter Traum: Wieder mal bin ich mit verschiedenen Menschen in meine alte Wohnung Schleißheimer Straße eingedrungen, träume auch, dass ich mal nachschauen muss, ob von meinem Konto die Miete noch abgebucht wird (nach vierzig Jahren). Diesmal können wir eine sehr enge Stiege hochgehen, müssen uns nicht durch einen Spalt quetschen. In der Wohnung ist sogar ein kleiner Wasserhahn. Hinterher benutze ich die Toilette, die so eng ist, dass ich nicht zurechtkomme, verfange mich im Toilettenpapier, das mich wie ein Vorhang umwickelt. Finde danach nicht auf die Straße, die anderen sind weg. Ein dicker Mann fragt, wo ich herkomme, was ich da tue, sagt ich muss nachher im Café neben ihm sitzen und es ihm erklären. Es sind schwarze hohe Häuser „wie in der Speicherstadt Hamburg“ (im Traum viel dunkler, enger). Ich war wieder der Eindringling.
Dann bist du also auch so abhängig vom Computer in deiner Arbeit. So schlimm, wenn er nicht funktioniert. Deine Träume sind wieder sehr spannend. Was sie wohl bedeuten? Von der Wohnung in der Schleißheimer Straße hast du schon öfter geträumt, gell. Wohnungen stehen ja oft für die eigene Person im Traum und die Räume darin sind Aspekte der eigenen Person.
Neulich bin ich an dem Haus lang gegangen, in dem Du gewohnt hast. Damals hatte ich auf die Wohnung einen romantisch verklärten Blick, ich fand sie nur toll. Daran habe ich gedacht. Um die Ecke hat vor Kurzem ein Brezengeschäft aufgemacht
Die Patientin hat Agnes im April bei mir angemeldet, wenn es die ist. Und gleich Agnes kommt in deinem Traum vor. Die Wohnung in der Schleißheimer Strasse scheint eine gewisse Rolle zu spielen, oder gespiekt zu gaben, denn sie kommt öfter vor.