Schreibrunde, Luis und sein Kopffüssler
Gerade Eva von unserer gestrigen Schreibrunde vorgeschwärmt und dazu den Rest des Sektes, mit herrlichen Erdbeeren, die ich heute bei Basic gekauft habe, getrunken. Wie anders es doch ist, in der eigenen Wohnung zu schreiben. Nicht besser oder schlechter. Außer anders fällt mir kein passendes Wort ein. Auf jeden Fall bin ich gerne immer mal wieder Gastgeberin. Heute schon um 9.00 Uhr bei Luis gewesen. Linda ist mit Emilia hinten, im fast schon zu kleinen Kindersitz, zum Sendlinger Torplatz geradelt. Luis und ich sind zu Pfister, zur Stadtsparkasse und auf den Spielplatz. Lange verweilt, dann Richtung Steubenplatz gegangen, zu den kleinen Springbrunnen, die es Luis sehr angetan haben. Am Freizeitheim haben sie am Zaun Tafeln aufgehängt, mit Kreide in festgeschraubten Gläsern. Eine nette Idee. Luis wollte unbedingt was zeichnen und wir entdeckten ein Glas, in dem noch Kreide war. Einen großen Kopffüssler mit exakt zwei Haaren hat er gezeichnet. Auf der Straße sah er einen Mann der einen Zweisitzer belud. Ich fragte ihn wie viele Personen in ihrem Auto Platz hätten. Er zählte alle Vier auf. Auf meine Frage wo ich sitzen kann, kam sofort die Antwort: im Kofferraum.
Du im Kofferraum, das ist köstlich. Vielleicht suche ich die Tage am Steubenplatz nach dem zweihaarigen Kopffüßler. Mit Kind per Fahrrad durch die Stadt finde ich fast zu waghalsig. Für mich ist es angenehm und wie ein Abenteuer, wenn GastgeberRolle und Örtlichkeit hin und wieder abwechseln.
Kopffüßler malen die Kinder nur in einer bestimmten Entwicklungsphase, bevor sie realisieren, dass es auch einen Bauch geben muss. Ich finde sie besonders nett anzusehen.
Es war so schön, unsere Runde bei Dir zuhause! ich kann mir gut vorstellen, wie fein der Sekt mit frischen Erdbeeren noch geschmeckt hat!